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Aristolochiaeeae.
Syrop, Tiiicmr, Watter, Exlfact. Conserra, Syrupus, Aqua, Tinetar« el KunclAgrinioniae.
Brayera ant heim int ica Kunth. Wurmwidrige Brayera. Einin Abyssinien einheimischer Baum. Nach D. Kurr sind die Blätter breit,lanzettförmig, spitz, ganzrandig, filzig pulverig, mit starker Mittelrippeversehen. Die Blumenstiele sind zweitheilig, gabelig, aus einander gesperrt,eckig abgerundet, haarig und tragen 3 — 4 stiellose, von 2 rundlichen Deck-blättern'unterstützte Blümchen, welche knaulförmig beisammen stehen.Der Kelch ist krciselförmig, unten stehend und läuft in 3 stumpfe, ver-kehrt eiförmig lanzettartige, röthliche Abschnitte aus, welche gegen dieSpitze fein gesägt, gewimpert, runzlich, aderig, ungefähr 2 Linien langund y, Linien breit sind; innerhalb derselben stehen mit ihnen abwech-selnd 5 kleinere spitze, lanzettartige Kelchabsclinitte und 5 schuppenartige,gelbliche lilumenblättchen. Die innern Blumentheile bestehen aus vielen(mehr als 1?.) Staubfäden, mit eiförmig-länglichen, zweifacherigen Staub-beuteln. Zwei kopfförmige Narben stehen auf kurzen, abwärts behaartenGriffeln. Zwei längliche Saamen sind an der Spitze mit behaartem Pappusversehen.
Diesen Angaben nach gehört die Pflanze gleich der Agrimonia in dieDodecandria Digynia des Linneischen Systems.
Die Blumen enthalten als vorherrschenden Bestandtbeil einen gerbstoff-haltigen Extractivstoff, der sich durch heilses Wasser am besten ausziehenläfst, daher das Decoct das wirksamste Präparat seyn dürfte. Der Geruchder getrockneten Blumen ist stark gewürzhaft. Der Geschmack, welchersich erst nach längerem Kauen entwickelt, ist zusammenziehend, widerlichekelhaft, sehr anhaltend, hintennach etwas bitterlich, wie Stipites Dulca-marae. Man rühmt die Flor es Brayerae als ein Mittel gegen denBandwurm.
Den Beschlufs dieser Abtheilung- machen die Cliffor-tiaceae, von welcher Gruppe bei uns keine Arzneipflanzeim Gebrauche ist.
Die fünfte Abtheilung der zweiten Unterklasse derDieotyledonen enthält durchaus Gewächse mit einer einfachenHülle der Genitalien, welche letztere durch einen besondernKörper QGynostenüuni) mit einander verbunden sind. Sie sindalso, was diese Structur angeht, das bei den Dieotyledonen,was die Orchideen bei den Mcnocotyledonen.
Familie: ARISTOLOCH1ACEAB1 Jussieu.Aristolochiaceen.
Es sind krautartige Pflanzen oder Sträucher, die nichtselten einen kletternden, windenden Stengel haben; am reich-lichsten finden sie sich in den wärmsten Theilen von Amerika;mehrere wachsen in den Ländern, welche das mitteHändischeMeer bespült, wenige im südlichen Asien, und sparsam kom-men sie in den nördlichen Theilen von Europa, Amerika undin Sibirien vor. Die Blätter stehen abwechselnd, die Blumensind oft ansehnlich grofs, innen mit abwärts stehendeu Haarenbesetzt, in den Winkeln der Blätter stehend, von unregelmäs-siger Gestalt und gynandrischer Structur der Genitalien. Die