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Piperaceae.
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Sfetrocknet, und sind so unter dem Namen langer Pfeffer,Mper longum, officinell.
Er stellt walzenförmige, ungefähr anderthalb Zoll langeund drei Linien dicke Körperchen dar, welche auf der Ober-fläche stumpfe Warzen zeigen und grau bestäubt sind. Siesind ziemlich schwer und dicht, und lassen auf dem Querbruchringsum die kleinen, eingesenkten, verkehrt-eiförmigen, schwarz-braunen Früchtchen erkennen, die durchschnitten von weisserFarbe sind. Der Geruch ist schwach pfefferartig, der Geschmackeben so, aber noch schärfer.
Die chemischen Bestandtheile stimmen mit denen des schwar-zen Pfeffers überein und man kann ihn auf Piperin benutzen.
Wenn diesem langen Pfeffer die getrockneten Kätzchen(amenta mascula) von der Haselnuss oder der Birke unter-mischt sein sollten, so giebt sich ein solcher grober Betrugschon durch die Leichtigkeit und Geschmacklosigkeit dieserBlüthen leicht zu erkennen.
Piper Cubeha Linn.
(PI med. tab. 1%.)
Der Cubebenpfeffer ist auf dem festen Lande vonOstindien einheimisch; Blume fand ihn wildwachsend auf derkleinen Insel Nusa Compaug, aber nicht auf Java selbst.Er soll auch auf Maur itius, in Isle de France und inGuinea vorkommen.
Der strauchartige, kletternde Stengel ist sehr schwach be-haart. Die Blätter stehen alle auf vier bis acht Linien langen,behaarten Blattstielen; sie sind an dem untern Theile des Sten-gels herzförmig, nach oben eiförmig, spitz, aderig (venosa).Die männlichen Kätzchen sind sehr kurz gestielt, schlank. Dieweiblichen sind länger gestielt und zeichnen sich sehr durch dieauf drei bis vier Linien langen Fruchtstielchen hervortretenden,runden Fruchtknoten aus.
Die unreifen Früchte kommen ohne den Kolben im Handelvor, und sind unter dem Namen der Cubeben (Cubebae)officinell.
Es sind runde, leichte Körner von der Grösse des gemei-nen Pfeffers, braun und netzförmig-runzlich; das drei bis vierLinien lange Stielchen erweitert sich unmittelbar in die Frucht-schale ; im Innern liegt ein öliger, brauner, innen weisserSaamenkern, der aber oft gar nicht ausgebildet ist. Die Cube<-ben riechen angenehm aromatisch; der Geschmack ist bitterlichgewürzhaft, aber nicht so scharf, wie der des Pfeffers. Wirfinden ihn eben so wohl in der Schale, als in dem Kern.
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