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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 1 (1839)
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Leider war es ihm vom Schicksal nicht vergönnt, dasGanze zu vollenden, denn nur bis zu Series XIII. 87Nepeutheae, reichte das Manuscript, welches er hin-terliefs; ein unerbittliches Schicksal eutrifs ihn allzufrühe der geliebten Wissenschaft und liefs das ange-fangene Werk verwaist zurück.

Die Bearbeitung des noch übrigen, bei weitemgröfseren Theils wurde nun mir von der Verlagshand-lung übertragen. Schüchtern nur durfte ich es wagen,in die Fufsstapfen zweier Männer zu treten, die invollem Maafse, und mit vollem Rechte das Zutrauendes pharmaceutischen Publicums besafsen, und nur dieBetrachtung vermochte mich den Auftrag anzunehmen,dafs der verewigte Geiger sein Lieblingsbuch wohllieber in den Händen eines alten Bekannten, als einesFremden wissen mochte. Es war mir nun eine drei-fache Aufgabe geworden, indem alle Ansichten undBemerkungen des primitiven Verfassers berücksichtigt,die Anordnung und Einrichtung, so wie sie Neesanfing, fortgesetzt, und alles, was die neuere Zeitzur besseren Kenntnifs der einzelnen Arzneipflanzenund vegetabilischen Droguen lieferte, an seinem Orteangedeutet werden mufste. In wie weit es mir gelang,diese eben nicht leichte Aufgabe zu lösen, mögenbillige Leser beurtheilen. In dem ersten Theile desHandbuchs der Pharmacie ist auch das Geschichtlicheder einzelnen Mittel mit grofser Sorgfalt, wenn auchnur kurz angegeben; Mos hie und da geschah diesauch in dem botanischen Theile, wodurch somit eineLücke sich fühlbar machte, die ich einigermafsen aus-zufüllen suchte; aber gerade für diesen historischenTheil mufs ich um so mehr auf die Nachsicht der