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fiftenz"; die verdunftete Flüffigkeit verdünne manmit i fo viel Waffer als He beträgt, gebe fie aber-niahls zur Abfonderung eines Theils fleh währenddes Verdunftens ausgefchieden habenden kohlen-ftofffauren Kalks auf ein Filter, verdunfte das Fil-trat in dem vorher gefä'uberten Keffel bis zur ftarkenTrockne, fülle mit der trocknen Maffe einen faubernheffifchen Schmelztiegel wohl an, bringe folchen,nachdem er vorher mit einem wohlpaffenden Deckelbedeckt worden ift, durch ein mit möglichfter Be-hutfamkeit, damit der Tiegel nicht reifse, verftärk-tes Kohlenfeuer nebft feinem Inhalte zum Glühenund halte die darin befindliche glühend fchmelzendeSalzmaffe eine halbe Stunde in glühendem Muffe;hierauf giefse man fie in einen gehörig erwärmtenfauberen Mörfer aus, pulvere die erkaltete Maffe,fülle fie möglichft warm in e,ine fchnell und wohl zuvcrfchliefsende Glasfiafehe , damit fach nicht wiederfeucht werde, und hebe fie mit reines wafier-freves falzfauresKalk (Calcareum muriaticiimpurum) [zum Gebrauch auf. Ein iblchesgereinjä'tesialzfaures Kalk ift zu gewiffen pharmaceutifch che-mifchen Arbeiten, z. B. zur Bereitung des abfohltenAlkohols und zurDarftellung eines völlig waffer - undweingeiftfreyen Schwefelä'thers von mehr als hin-reichend mit er Befchaffenheit; allein zum arznev-liehen Gebrauche ift es noch nicht rein genug; zufölehem Zweck ift es daher nöthig, es nochmahlsin Waffer aufzulöten, die Auflöfung zu filtriren, wo-durch ein Theil Alaunerde und Eifenoxyd, der vonder durchs Glühen zerfetzten faZzfauren Alaunerde