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BeßeBereitwigsart des reinen und reinflen fahfauren Kalks,
Das falzfaure Kalk (jCalcareum muria-ticum), wird als Nebenprodttkt bey der Bereitungdes Aetzammoniums und des koblenftofffaurenAmmoniums in manchen Apotheken fehr häußg ge-wonnen (§. 17Ö.); jedoch ift es in diefem Zuftan-de noch keinesweges als rein anzufehen, fondernes enthält noch Eifenoxyd und Alaunerde des Kalks,überfchüffiges Kalk , oft, wenn die Zerlegung desSalmiaks nicht vollendet worden, etwas Salmiakund Ammonium und, war die Deftillation in einerkupfernen Blafe vorgenommen, etwas Kupferoxyd.Um es von diefen Stoffen gereinigt darzuftellen,verfahre man wie folgt: Man weiche den Rückftanclvon der einen oder der andern der angeführten Ar-beiten mit [o viel Waffer auf, dafs eine dünne Fiüf-figkeit entlieht; fetze jetzt noch den soften oderSoften Theil AerzkaYk der Mifchung zti, bringe fiein einem eifernen Topfe zum Kochen, und erhaltefie darin, bis] alles Ammonium verflüchtigt wordenift, das fich etwa noch aus dem unzerlegten Salmiakhat entwickeln können , und welches durch diefranzliche Abwefenheit des Geruchs fich offenbart:zugleich wird fich dadurch das im Salmiak oderAetzammoniüin aufgelöft gewefene Kupferoxyd unddas Eifenoxyd der Mifchung grüfstentheils ausge-fchieden haben. Jetzt fondere man das Flüffige vondem "ünaufgelöften und Ausgefchiedenen durch einFilter, gebe es wieder in den vorher gereinigten ei-fernen Kelfelj und verdunfte es bis zur Syrupscon-