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das Kalk aus dem Salmiak zurückbleibt , kanntenfchon die beiden im j 5ten Jahrhundert lebendenHollande, und nannten es f ix en Sal mi ak.
M. f. hierüber B ergmann de primordiis ehemiae in Vol.IV. opufculor.phyßcor. et chemic. Lipf. 1788.8. 135.
Jedoch blieb lange die eigentliche Natur diefesSalzes unbekannt, denn einige hielten es wegen fei-ner Natur zu zerfliefsen, und durch den übericbüf-figen Theil Kalk, welchen es gemeiniglich enthält,den Violenfaft grün zu färben, für ein Alkali.
Neumann zeigte im dritten Jahrzebend desiSten Jahrhunderts, dafs fich aus diefem Salze dasKalk durch PotafchenaufJöfung abfcheiden laffe.
M. f. hierüber d. Praelectlones chymicae herausgegebenvonJoh. Chrift. Zimmermann. Berlin, 174,0.4.
Durch Bergmann, Kirwan und Wen-zel wurden endlich die ßeitandtheilverhältniffe die-fes Salzes ausgemittelt, unter welchen Angaben dievon W enzel die richtigere zu feyn fcheint.
M. f. hierüber Wenzels Lehre von der Verivandtfchaft:der Körper. Dresden , 1777. 8.
Weftrumb gab i8o5 eine gute Vorfchrift,ein reines falzfaures Kalk zu gewinnen, die indeffeunicht auf die Benutzung, des oft als Nebenproduktin den Apotheken vorkommenden falzfauren KalksRückficht nimmt, und daher in diei'er Hinfichteiner Ergänzung bedarf.
M. f. hierüber deffen Hanabuch der Apothekerkunft,5teAusgabe. Hannover, 1805. §. 736.