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fondernde Kalkverbindung durchs Filtriren abzu-fcheiden , hierauf das entstandene flüffige phosphor-i'aure Ammonium zur Trockne zu verdunften,durchs Glühen das Ammonium von der Phosphor-fa'ure zu trennen, und die letztere rein darzuftellen.
M. f. hierüber Crell's neuette Entdeckungen in derChemie. Th. II. S. 5 ff.
Mehrere Chemiker, als D o 11 f u fs, R i c h t e r,Hagen, Struve, Schiller, Trommsdorff,Fifcher u. f. f., gaben hierauf verfchiedeneVerfah-rungsarten, die aus den Knochen geschiedene Phos-ph.ovf.aure von dem fie verunreinigenden fchwefelfau-ren und phosphorfauren Kalke zu reinigen; jecfochwaren diefe theils zu weitläuftig, theils lieferten fiedoch keine von fchwefelfaurem Kalk ganz reineSäure, felbft: die von Struve gegebene nicht, zuFolge welcher die zur Syrupsconfiftenz verdickteSäure mit Weingeift zur Abfonderung des fchwefel-fauren Kalks verfetzt wird. Obwohl nun diefes von.einigen andern Chemikern angewendet wurde, foblieb das Wie gle Vfche Verfahren immer noch dasbeffere, dafs felbft daffelbe auch von den Herausge-bern der Pharmacopoea boruffwa lJQQ mit benutztund aufgeführt wurde.
M. f. hierüber a. e. a. Ort. S. 75.
Um das Jahr 179g machten Fourcroy undVauquelin die intereffante Entdeckung des inSäuren leicht auflöslichen fauren phosphorfaurenKalks, welcher felbft dann enftehe, wenn Schwefel-fäure in Ueberfchufs mit den Knochen in Berührung ge-