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6 (1854) [P - R]
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Pressen.

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Eine weniger Raum erfordernde Form des Gestelles der zwei-schraubigen Presse zeigt Fig. 32. Sie ist aber nicht ganz leicht an der

Fig. 32.

nicht zu vermeiden

Wand zu befestigen. Der kleineTisch d ist nicht mit dem Ge-stell , sondern nur mit der Wandverbunden.

Bei den abgebildeten Pressenwerden die Muttern erst durchzwei kurze Hebel, welche zwi-schen den Schrauben durchgehen,angezogen, wenn aber grössereKraft erforderlich wird, setzt manabwechselnd auf die eine und an-dere Mutter einen S 1 !^ Fuss langenHebel auf, der stark gekröpft ist,damit er auch vor den bereits weitvorstehenden Schrauben vorbeigehen kann. Dabei ist ein un-gleiches Anziehen der SchraubenEs hilft dies allerdings die Wirkung der Presse

verstärken, indem die Schraube, welche gerade angezogen wird, aufden hinteren Pressbalken wie auf einen einarmigen Hebel wirkt,dessen Drehungspunkt in der zweiten Schraube liegt. Aber diese Wir-kung ist für die Schrauben selbst nachtheilig. Man versieht deshalbdie beiden Schraubenmuttern an ihrem äusseren Umfang mit Zähnen,und lässt sie (Fig. 33) durch zwei auf einer Axe sitzende Schrauben

Fig. 33.

ohne Ende bewegen, wodurchsie gleichmässig angezogenwerden- und noch eine Kraf't-vermehrung erzielt wird. Andem einen Ende der Axe sitztein Rad, dessen Speichen durchdie Felgen reichen und alskräftige Hebel benutzt werden,während näher an der Axe eineKurbel sitzt, welche die rascheBewegung beim Oeffhen derPresse gestattet. Viel besserist die Einrichtung, wenn manein Paar grosse Zahnräder aufdie Muttern schiebt, welchenur so viel Raum zwischensich lassen, dass ein mit weni-gen Zähnen versehenes kleinesRad in die Mitte zwischen beidemit paralleler Axe eingesetzt,in beide eingreift. Auf die Axedieses Triebrades wird derKrafthebel aufgesetzt. Diese Bewegung ist sehr gleichmässig, der Ap-parat dauerhaft, und gestattet grosse Kraftvermehrung, um so viel alsder Durchmesser der beiden Räder auf den Muttern grösser ist als derdes Triebrades.

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