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6 (1854) [P - R]
Entstehung
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644
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Pressen.

festhalten, jedoch so, dass sie in den ovalen Löchern sich ein wenigseitlich bewegen können, damit sie, falls die eine oder andere Schraube

mehr oder weniger an-gezogen wird, keineBiegung erleiden,son-dern nur ihre senk-rechte Stellung gegendie Pressbalken ver-ändern , was jedochthunlichst zu vermei-den bleibt. Der vor-dere Pressbalken istebenfalls mit einer Ei-senschiene verstärkt,durch welche dieSchrauben lose hin-durchgehen. Auf diesewird eine Scheibe vonweichem, geschliffe-nem Stahl geschobenund dann erst die mes-singenen Muttern auf-geschraubt, um dieReibung beim Anzie-hen der Mutter zuverringern. Damit dieMutter sich von demfestliegenden Press-balken a beim Auf-schrauben der Pressenicht entfernen könne,und damit der Press-balken b sicher zu-rückgeschoben werde,hat jene eine Rinne, in welche ein an das Gestell befestigter eiser-ner Ansatz eingreift, wie Fig. 30. zeigt. Zwischen beide Schraubenwerden die Pressplatten auf die Pressbalken aufgehängt. Ihre Formist aus Fig. 29. genau zu erkennen. Man fertigt sie aus Gusseisen undbelegt sie mit Zinn. Für Substanzen, welche die Metalle angreifen, kann

Fig. 31.

man sich leicht Pressplatten aus Holz anfertigen las-sen. Ein Stift auf der oberen Seite der Pressbalkenhält die mit einem Loche in ihrem horizontalen Theileversehenen Platten fest, damit sie nicht herabfallen.

Um mit heissen Platten pressen zu könen, fer-tigt man dieselben aus Gusseisen und spart darin ei-nen hufeisenförmigen Canal aus, wie Fig. 31 zeigt,den man mit heissem Wasser füllen oder durch denman Dampf leiten kann. Man giebt diesen Platten eineBreite von 1 Fuss, eine Höhe von iy 4 Fuss, eine Dickevon li/jj Zoll, die Wandstärke beträgt überall i/ 2 Zoll,es bleibt also für das heisse Wasser ein Raum von % Zoll Dicke und 4 ZollBreite, wenn man die Wand zwischen beiden Canälen 3 Zoll breit macht.