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6 (1854) [P - R]
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Prehnit. Pressen.

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dass sie aus Dolomit entstanden, wohl aber, dass sie gewissermaassen alsDolomit zu betrachten sind, bei deren unter Gegenwart von Wasservor sich gegangenen Bildung es an hinreichender Kohlensäure fehlte.

Th. S.Prehnit. Dies zur Classe der Zeolithe (s. d.) gehörige Mine-ral wurde nach einem holländischen Obersten v. Prehn benannt, deres zuerst vom Cap der guten Hoffnung nach Europa brachte. Späterhat man es auch an vielen anderen Orten gefunden. Seine chemischeConstitution wurde besonders durch Gehlen, Walmstedt, Regnault,Leonhard und Amelung ermittelt. Es ergiebt sich daraus, dass derPrehnit eine Verbindung 2 CaO . Si0 3 -f- A1 2 0 3 . Si0 8 -f- HO ist, ent-sprechend einer Zusammensetzung von 44,4 Kieselerde, 24,6 Thonerde,26,7 Kalkerde und 4,3 Wasser. In einigen Prehniten ist ein Theil derThonerde durch Eisenoxyd ersetzt. Es ist dieser Zeolith durch seineHärte (grösser als die des Feldspaths) und durch seine schwierige An-greifbarkeit durch Säuren ausgezeichnet. Von erhitzter Salzsäure wirder nur nach vorherigem Glühen oder Schmelzen vollständig aufgeschlos-Fig. 22. sen. NachBreithaupt's

Beobachtung kommt derPrehnit oft mit Datolithzusammen vor. Th. S.

Pressen. Zur Ab-sonderung fester Theilevon flüssigen bedarf manin den chemischen undpharmaceutischen Labo-ratorien häufig mechani-schen Druckes und übtdiesen durch verschiedenconstruirte Apparate aus,die Pressen genanntwerden.

1. Die Schrau-benpresssen. Figur 22zeigt eine solche in ih-rer einfachsten und bil-ligsten Form, ganz ausHolz gefertigt, wie man

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