Pentathionsäure.
Pepsin.
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— für den vorliegenden Fall — einer homoaxen Paramorphosevon blätteriger Structur.
Nahe verwandt mit dem Pennin, doch nicht damit identisch, istder Ripidolith (G. Rose's Chlorit). Aus den Analysen dieses Mi-nerals von v. Kobell, Varrentrapp, Briiel und Deles.se lässtsich das Formel-Schema
2 [3 (RO) . SiO ? ] -f (RO) . A1 2 0 3ableiten, entsprechend einer Verbindung von i Atomen Serpentinmit 1 Atom neutralem Hy dr o-T alk- Aluminat. Der Ripi-dolith enthält also nur halb so viel Serpentin-Atome wie der Pennin.Dennoch stehen sich die Krystallformen beider Mineralien so nahe,dass sie als homöomorph zu betrachten sind. (Der Rhomboederwinkelbeim Ripidolith = 65° 50', G. Rose.)
Zwischen Pennin und Ripidolith, in chemischer Beziehung, nimmtder Chlorit Werner's (G. Rose's Ripidolith) seine Stelle ein.Varrentrapp's und v. Kobell's Analysen desselben führen zu demFormel- Schema
3[3(EO) . SiOJ -f- (RO) . A10 3 ,was gleich ist einer Verbindung von 3 Atomen Serpentin mit 1Atom neutralem Hy dro-Talk - Alumin at. Der Chlorit kry-stallisirt in hexagonalen Tafeln, jedoch ohne rhomboedrische Combina-tionen.
Beim Ripidolith und Chlorit finden ganz dieselben Beziehungenzwischen äusserer Krystallform und innerer Molecular-Structur statt,wie beim Pennin. Alle Spaltungs-Lamellen dieser hexagonalen Mi-neralien sind, trotz ihres äusserlichen Auftretens als einaxige Körper,entschieden optisch zweiaxig. Hiernach sind wir berechtigt, die dreiHaupt-Repräsentanten des Chlorit-Geschlechtes zu den par amorphenBildungen zu zählen. Sie gehören zu den zahlreichen Belegenfür die erklärliche Thatsache: dass es besonders die wasserhaltigen Mi-neralien plutonischer Gesteine sind, welche als Paramorphosen ange-troffen werden v ). Natürlich konnten nur diejenigen dieser Mineralieneine paramorphe Gestalt annehmen, welche sich sogleich bei ihrer Ent-stehung (Festwerdung, Erstarrung) zu Krystallen individualisirten. An-dere derselben gelangten als formlose (zum Theil kugelige) Massen inden festen Zustand; diese treffen wir jetzt als blätterig-nadelförmig-oder verworren-krystallinische Aggregate, denen der äussere Stem-pel einer Paramorphose ■— die umhüllende Kry s tallg es talt —fehlt. Letzteres ist bei zahlreichen Mineralspecies, z. B. bei manchenwasserhaltigen Augiten und Amphibolen, bei vielen talk - und serpen-tinartigen Mineralien, und unter anderen auch beim Pektolith (s. d.),Stellit (Osmelith), Kirwanit u. s. w. der Fall. Th. S.
Pentathionsäure s. Thionsäuren.
1 epsin, Verdauungsferment, Magenferment.—Mit die-sem Namen bezeichnet man eine, bis jetzt nur im Magensaft und dendenselben absondernden Drüsen der Magenschleimhaut nachgewieseneSubstanz, deren charakteristische Eigenschaft darin besteht, dass sie,in Verbindung mit einer Säure einen lösenden und zugleich chemisch
l ") Der Paramorphismus u. s. w. S. 35 — 37.
S. 71 und 83.
Dieses Wörterbuch Bd. VI,