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[1] (1919) Ein Beitrag zur Kulturgeschichte, mit einem Anhang: Zur älteren Geschichte der Metalle
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Chemie und Alchemie in China.

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wie man glaubt in ziemlich ursprünglicher Gestalt vorliegenden „Buche derWandlungen" 1 ). In diesem, hauptsächlich von Wahrsagerei handelndenWerke sind die Astrologen etwa gleichwertig den Wahrsagern, Losziehern,Geisterbannern und Traumdeutern, von welchen letzteren auch das Buch„Schi-king" spricht, wo es die Träume mit den Stellungen der Gestirneam Himmel in Verbindung bringt 2 ), während andere Arten des Aber-glaubens in ihm, wie auch im „Schu-king", keine Erwähnung finden 3 ).Daß die großen Ritualwerke ,,Li-ki" und ,,Chou-li" der Chou-Dynastie(1122—255 v. Ohr.) sie sämtlich kennen und als „uralte" bezeichnen 4 ),wäre daher schon an sich auffällig, doch wissen wir zudem, daß z. B. dasBuch „Li-ki" erst in den Jahrhunderten zwischen 200 v. und 200 n. Chr.zusammengestellt wurde, und daher keinerlei Rückschlüsse auf eine ent-fernte Vergangenheit gestattet 6 ). Daß erst in solchen jungen und zweifel-haften Texten die Planeten besonders erwähnt, zusammen mit Sonne undMond als „7 Lenker" und „7 Regenten" bezeichnet und ebenso wie diezwölf Tierkreisbilder mit gewissen Opfern bedacht werden 6 ), spricht fürdas späte Aufkommen auch dieser, sichtlich aus der Fremde stammendenVorstellungen 7 ); von einer Verbindung der 7 Wandelsterne mit den 7 Me-tallen ist übrigens zunächst auch hierbei gar nicht die Rede, vielmehrwerden nur die 5 Planeten mit den sog. 5 „Elementen" der Chinesen inBeziehung gebracht, nämlich Saturn mit Erde, Mars mit Feuer, Merkurmit Wasser, Jupiter mit Holz und Venus mit Metall 8 ).

Die Lehre von diesen 5 Elementen wird allerdings als eine schon inder Zeit der Einwanderung der „hundert Familien" (= des Volkes) inChina 9 ), mindestens aber in jener der mythischen Kaiser Kl (um 2200v. Chr.) oder gar Hoakg-hi (um 2700 v. Chr.) wohlbekannte vorausgesetzt 10 ),gehört jedoch in der Tat erst einer weit späteren Periode an, die indessenvorerst noch nicht genau abgegrenzt werden kann. Von wirklich hohem,vermutlich weit über das der kanonischen Schriften hinausreichende Alterist nur die Theorie von dem „allgegenwärtigen Dualismus" der beideneinander entgegengesetzten kosmischen Urkräfte Yang und Yin, durch derenZusammenwirken und Kreislauf schon das Buch „Yih-king" alle überhauptvorhandenen Einzeldinge körperlicher und geistiger Natur aus dem chaoti-schen Anfangs zustande der Welt hervorgehen und sich sodann weitesentwickeln läßt 11 ). Unter diesen Kräften gilt seit jeher Yang als die lichte,männliche, zeugende, herrschende, aktive, den geraden Linien und un-geraden (vornehmeren) Zahlen entsprechende, Yin aber als die dunkle,weibliche, empfangende, dienende, passive, den gebrochenen Linien undgeraden (gemeineren) Zahlen zugehörende 12 ); weiterhin wurde dann Yang

«) ebd. 31.

L ) ebd. 34. 2 ) ebd. 34; „Rel." 49 ff. 3 ) Grube, „Rel." 31.') Grube, „Litt." 66; „Bei." 35. •) Grube, „Rel." 32ff.) .Nach Boll ist der Tierkreis in China sogar erst gegen Anfang unserer Zeit-ie Erforschung der antiken Astrologie", Leipzig 1908, 117).

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rechnung nachweisbar („Di

-Rel." 32ff, ») Gktob, „Litt."" ~H

Grube,

— i «"Uni, „mtt.

, " } i ebd - 42; Hoang-hi gilt als Verfasser des (natürlich gefälschten) „Nei-king",ües ältesten Buches der Medizin" (Pagel-Sudhoff, „Einführung in die Geschichte«ler Medizin ', Berlin 1915; 11).

») Grube, „Litt." 34, 331, 333 ff.; 150; Pranke, A. Rel. 13, 113; 18, 405.

2 ) Grube, „Litt.", a. a. O.; „Rel." 183

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