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1 (1886) Die Alchemie bis zum letzten Viertel des 18. Jahrhunderts
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Die Alchemie in dem 14. und 15. Jahrhundert.

für die Wahrhaftigkeit der Alchemie nicht solche Autoritäten ein,wie die in dem Vorhergehenden besprochenen: Männer, welche nebenDem, was sie wirklich oder vermeintlich in dem Sinne der Alchemiebehaupteten oder behauptet haben sollten, eine hervorragende Be-deutung in der Geschichte der Wissenschaften erlangt haben. Wohlwird in dem Verlauf der in der vorliegenden Schrift zu gebendenBerichterstattung eines und des anderen Alchemisteu zu gedenkensein, welcher dem vierzehnten oder dem fünfzehnten Jahrhundertangehörte, aber wie grofs auch die Zahl der Alchemisten in dieserZeit war: es ist Keiner darunter, welcher unter dem so eben hervor-gehobenen Gesichtspunkte den vorbesprochenen wissenschaftlichenGröfsen des dreizehnten Jahrhunderts auch nur entfernt an die Seitegestellt werden könnte. Grofs bleibt die Zahl der sich mit AlchemieBeschäftigenden, auch der über diese Kunst Schreibenden noch immer.Es bleibt der Glaube an die Möglichkeit der Metallverwandlung, deran die Darstellbarkeit und die Wirksamkeit des Steins der Weisen.Es bleibt bei den Alchemisten in Geltung die dem ersteren Glaubenzur Begründung oder zur Unterstützung dienende Lehre, dafs alleMetalle vom Gesichtspunkte des Chemikers aus als aus den zwei,Sulphur und Mercurius genannten Grundstoffen zusammengesetzt zu be-trachten seien. Aber bei der jetzt in weitere und weitere Kreise sich ver-breitenden Bekanntschaft mit der mehr auf das Physikalische gerichtetenLehre des Aristoteles über das Wesen der Körper oder doch mitEinzelnem aus dieser Lehre tritt auch darauf Gegründetes bei denAlchemisten mehr hervor: die Überzeugung, dafs die Metallverwandlungauch defshalb möglich sein müsse, weil dieser Lehre gemäXs dasmaterielle Substrat aller Körper Ein und Dasselbe ist, in den ver-schiedenen Körpern man das nämliche materielle Substrat nur mitverschiedenen Eigenschaften bekleidet hat, verschiedene Körper, auchein und ein anderes Metall, als in ähnlicher Beziehung unter sichund zu der in ihnen enthaltenen Urmaterie stehend anzusehen sind,in welcher ein Messer und ein Schlüssel, zwei ihren Eigenschaftenund ihrem Verhalten nach verschiedene Körper, unter sich und zudem in ihnen gemeinsam enthaltenen Stoff (dem Eisen) stehen. DieUmwandlung jedes Körpers in jeden anderen durch angemesseneAbänderung der die zunächst in dem ersteren enthaltene Urmateriebekleidenden Eigenschaften erschien hiernach als möglich, als ein