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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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Potentilla silvestris, Filipendula Ulmaria, Betonica officinalis, Galium verum, Scabiosa Columbaria etc., zuweilenauch Anthericura ramosum, Thalictrum galioides und Peucedanum Cervaria. Die Pflanze liefert eine schlechte,brüchige Streue, weshalb sie Ton Stebler mit Recht zu den Typen der Streuewiesen gezählt wird, ähnlich wiePedicularis palustris (Bd. VI, pag. 120), Alectorolophus minor, Filipendula Ulmaria, Epilobium hirsutum, Succisapratensis, Eupatorium cannabinum, Cirsium palustre, C. rivulare, C. oleraceum etc., Solidago serotina, Centaurea Jacea,Angelica silvestris, Peucedanum palustre, Selinum carvifolium, Ranunculusrepens, R. aconitifolius, Trollius Euro-paeus, Parnassia palustris, Mentha silvestris und M. aquatica, Menyanthes trifoliata, Stachys paluster etc.Nach längerer Ueberschwemmung werden die Laubblätter brennend rot. Gelegentlich kommen Exemplaremit quirlständigen Laubblättern vor (Dr. Hegi).

438. Inula sptraeifölia L. (= I. squarrosa L. nee DC, = I. Bubönium Jacq., = I. Ger-manica Lam. nee L., = I. semiamplexicaülis Vis. nee Reuter, = Aster Bubönium Scop.,= Aster squarrosus All.). Sparriger Alant. Fig. 244a bis d.

Pflanze 30 bis 80 cm hoch, ausdauernd. Wurzelstock kriechend, ästig, beschuppt.Stengel aufrecht, oberwärts doldentraubig - ästig, reich beblättert, zerstreut kurz steifhaarigbis fast kahl, unten oft rot ge-färbt. Laubblätter aufrecht,hart, sehr dicht stehend, glän-zend dunkelgrün, unterseitserhaben netzaderig, am Randegezähnelt bis klein gezähnt undborstig kurz gewimpert, ober-seits kahl, unterseits kahl oderan den Nerven kurz borstig;die untersten zur Blütezeitschon verwelkt, die mittlerenund oberen eiförmig bis läng-lich, mit breit abgerundeteroder schwach herzförmigerBasis sitzend, breit zugespitztund stachelspitzig. Köpfewenige bis sehr zahlreich, 25bis 30 mm breit, kurz gestieltin einer endständigen Dolden-traube. Hülle kurz zylindrisch.Hüllschuppen eiförmig, re-gelmässig dachig angeordnet,lederig, bleich, kahl oder be-wimpert, mit grüner, fastspateliger, zurückgebogenerSpitze (Fig. 244b); nur dieinnersten häutig, lanzettlich.Blüten goldgelb. Zungen-blüten (Fig. 244 d) 1 mm breit, fast doppelt so lang als die Hülle. Früchte 1,5 mmlang, kahl (Fig. 244 c). VII bis IX.

Sehr selten an buschigen, steinigen Abhängen, an sonnigen, felsigen Stellen, auf derKarstheide, am Rande von Weinbergen. Nur im südlichen Oesterreich und in dersüdlichen Schweiz; fehlt in Deutschland.

Hegi, Flora. Bd. VI. 31

Fig. 244. Inula spiraeifolia L. a Habitus ( J /a natürl. Grösse), b Hüllschuppe.c Röhrenblüte, d Zungenblüte. Inula ensifolia L. e, ex Habitus C/3 natürl.Grösse). f Köpfchen (von unten), g Zungenblüte, h, i, U Hüllschuppen (vergrössert).