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tälern zumeist fehlend und daher in den Alpenländern und in der Schweiz ziemlich selten(bei Balgach im Rheintal vorübergehend), in Tirol nur im Süden. Fehlt auch in West- undOstpreussen; in Posen nur bei Czernikau und Ostrowo.
AllgemeineVerbreitung: Mittel- und Südeuropa (nördlich bis England, Däne-mark, Schonen, Pommern, Posen, Polen); Sibirien (östlich bis zum Baikal), Transkaukasien,Persien, Westasien; Kanarische Inseln, Nordwestafrika; in Nordamerika eingeschleppt.
Tritt in den beiden folgenden Formen auf: var. lutescens (Jord.) Gren. et Godr. (= F. apiculätaG. E. Sm., = F. lutescens Jord., = F. Germanica L. var. virescens Neilr., = F. Germanica L. var. apiculätaAschers, und Graebner). Pflanze gelbgrau filzig. Stengel oft vom Grunde an verzweigt. Aeste aufrecht. Laub-blätter länglich-lanzettlich. Aeussere Hüllschuppen filzig; innere messinggelb, oft mit rötlicher Spitze (Dieverbreitetste Form). — var. canesc ens (Jord.) Gren. et Godr. (= var. älbida Neilr.). Pflanze dicht graufilzig.Stengel höher, oft bis 40 cm hoch, nur in der oberen Hälfte ästig. Aeste aufrecht. Laubblätter schmal-lanzettlich. Aeussere Hüllschuppen nur schwach filzig bis kahl, mit gelblichen Grannen (Zerstreut).
419. FilagO Späthtiläta Presl (= F. Jussisei Cosson et Germain, = F. pyramidata Vill.nee L., = F. Germanica L. var. pyramidata Koch, = F. Germanica L. subsp. spathulata[Presl] Rouy). Spatelblätteriges Fadenkraut. Fig. 228d.Pflanze einjährig, 6 bis 30 cm hoch. Wurzel spindelförmig. Stengel meist amGrunde reichästig, kreisförmig ausgebreitet, aufsteigend oder aufrecht, angedrückt grau-filzig, oberwärts trugdoldig verzweigt mit fast wagrecht abstehenden Aesten. Laubblätterdünn graugrün-filzig, spatelig-verkehrteiförmig bis spatelig-lanzettlich, ganzrandig, stumpf
oder kurz zugespitzt. Köpfchen 5 mmlang, zu 8 bis 17 (selten mehr) in kuge-ligen, 6 bis 12 mm breiten, trugdoldigangeordneten, sitzenden Knäueln; diesemeist etwas länger als das sie stützendeLaubblatt. Hülle scharf 5-rippig. Hüll-blätter lanzettlich, stets (auch zurFruchtreife) aufrecht; die äusserendicht wollig-filzig, mit grannig-fäd-licher, etwas zurückgebogener Spitze(Fig. 228 d), die inneren länger, häutig,weisslich, glänzend, durch den aus-laufenden Mittelnerv fädlich bespitzt.Alle Hüllschuppen je eine Blütestützend, aber nicht umhüllend. Blütensehr klein, gelblich. Früchte 0,6 mmlang; die äusseren ohne Pappus. —VII bis IX.
Selten an sonnigen, steinigenStellen, felsigen Abhängen, auf sandigenPlätzen, Brachen, steinigen Aeckern,in Weingärten, Olivenhainen. Nur imsüdlichen Deutschland, im süd-lichen Oesterreich und in derSchweiz.
Fig. 228. Filago arvensis L. a Epidermis m it Haaren, b Längs- In Deutschland bisher nur zerstreut
schnitt durch ein Köpfchen. — c Hüllblatt von Filago Germanica L. im Elsass (Tannenwald bei Mühlhausen), in
— d Hüllblatt vonFilago spathulata Presl. — Ant enn aria dioe c a T ,t__■____ , u • T\:r.A r .^^. r .(^^\ ;« A*~ tj*„i„ /;~
, T . „ ._..„ r r . „ ... ..... ,„ ... ..... ...... Lothringen (bei Diedennoien), in der rlalz (m
(L.) Gaertner. e Hullschuppe einer Zwitterblüte. /Zwitterblute. ^-Hull- ö x ' v
schuppe einer weiblichen Blüte, h Weibliche Blüte. der Vorderpfalz verbreitet; früher auch bei