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— 5. P. betonicifdlium Vill. X P. H a 11 e r i All. X P. spicatum L. (Afling in Tirol). — 6. P. n i g r u m SchmidtX P. orbiculare L. (Heuraffl im Böhmerwald). — 7. P. orbiculare L. X P. Sieberi Spreng. (Kotschna inKärnten). — 8. P. hemisphaericum L. X P. orbiculare L. (Oberengadin). — 9. P. hemisphaericum
L. X P. Sieberi Spreng. (Tirol). — 10. P. hedrai-anthifolium R.Schulz X P. hemisphaericumL. (Engadin, Puschlav). — 11. P. humile Schi. X P.hemisphaericum L. (Vispertäler im Wallis). —12. P. confusum Kern. X P. gl obul ariif oliumSternb. et Hoppe (= P. Obornyänum Hayek)(Seckauer Zinken in Steiermark). — 13. P. globu-lariifolium Sternb. et Hoppe XP.PedemontanumR. Schulz (Madritschtal). — P. orbiculare L. XP. spicatum L. (Rhön: Deutschberg bei Ober-elsbach). — Ferner ist der Bastard Campanula"■"sifiv^yjf 3 V'tl''-/•>- barbata L. X Phyteuma hemisphaericum
L. beobachtet worden (vgl. bei Campanula pag. 364).
|| DCCXXIV. WahlenbSrgia 1 ) Schrad.Moorglocke.
Die Gattung umfasst gegen 85 Arten, wovondie Mehrzahl in Süd- und Westafrika, einige auchin Australien, Südamerika, im Himalaya, In Japan,auf den Kanaren, in Nordafrika und in West-Europaheimisch sind. Die einjährigen Arten W. CapensisA. DC. vom Kap und W. lobeüoi'des A. DC. vonden Kanarischen Inseln werden bei uns ab und zuals Zierpflanzen kultiviert.
381. Wahlenbergia hederäcea (L.)
Rchb. (= Campanula hederäcea L.). Efeu-blätterige Moorglocke. Taf. 255, Fig. 2.
Pflanze ausdauernd, kahl. Stengelfädlich, schlaff, liegend, 5 bis 30 cm lang,ästig, an den Knoten wurzelnd. Laubblätterlang gestielt, herzförmig rundlich, fünflappig,mit breit - dreieckigen, kurz zugespitztenLappen, zart, hellgrün, kahl. Blüten einzeln,endständig oder scheinbar einem Blattegegenüberstehend, zuletzt aufrecht. Blütenknospen nickend. Kelch mit 5 dreieckig-lanzett-lichen, spitzen, 3 bis 4 mm langen Zipfeln. Blumenkrone glockig-trichterig, 8 bis 10 mm lang,mit eiförmigen, spitzen Zipfeln, hell-blaulila, dunkler geädert. Staubblätter fünf, mit freienAntheren, behaart (Taf. 255, Fig. 2 a), am Grunde wenig verbreitert. Fruchtknoten halboberständig. Griffel einfach. Frucht eine zwischen den stehenbleibenden Kelchblätternfachspaltig aufspringende, fast kugelige, 3- bis 5-fächerige Kapsel. — VI bis IX.
In Mooren und in moosigen Wäldern zwischen den Torfmoosen kriechend, auffeuchtem Ackerland; nur in Westdeutschland. Fehlt in O est erreich und in derSchweiz vollständig.
Im Elsass angeblich im Hagenauer Schwemmland, in Lothringen nur ausserhalb der Grenze, in Badenfrüher (ob aber ursprünglich?) im Mooswald bei Freiburg, in der Pfalz bei Kaiserslautern an einigen Stellen
') Von Schrader benannt nach Georg Wahlenberg, geb. 1780 in Skarphytan in der schwedischenProvinz Wärmeland, gest. 1851 in TJpsala, Professor der Botanik daselbst, Nachfolger von Thunberg, Ver-fasser vonDeclimate et vegetatione Helvetiae (Zürich 1813) und der Flora Carpatorumprincipalium (Göttirgen 1814).
Fig. 199. Phyteuma comosum L. a Habitus ( a /s natürl. Grösse).h Junge, c ältere Blüte, d Querschnitt durch den Fruchtknoten.— Kdraianthus gr am \ n i foliu s DC e Habitus ( 3 /s natürl.Grösse), f Blüte, g Hüllblatt. — Jasione perennis L. h, h\ Ha-bitus, lc Blüte. / Hüllblatt, m Staubblatt.