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kahl, meist t bis zum Blütenstand dicht beblättert. Grundblätter zur Blütezeit bereits ver-trocknet. Stengelblätter sitzend, schmal-lineal bis borstenförmig, seltener lineal-lanzettlich,ganzrandig, kahl oder an der Basis spärlich gewimpert, hellgrün. Blütenstand traubigoder rispig, zusammengezogen. Blütenknospen aufrecht. Kelchzipfel lineal-pfriemlich bisfädlich, aufrecht, meist länger als die halbe Blumenkrone. Blumenkrone etwa 2,5 cm lang,trichterförmig, bis zu V 8 ihrer Länge in spitze Zipfel geteilt. Fruchtknoten mitunter miteinzelnen sehr kleinen Papillen besetzt. Antheren länger als die Staubblätter. Kapsel ver-längert, stempeiförmig, nickend, nahe dem Grunde sich mit 3 Löchern öffnend. —VI bis VIII.
An Felsen. Nur in Oesterreich in Krain auf dem Nanos, sowie im Küsten-lande auf dem Zavn, Plavnik und Monte maggiore; ferner angeblich in einer abweichendenForm in Südtirol. Fehlt in Deutschland und in der Schweiz gänzlich.
Allgemeine Verbreitung: Karst, Abruzzen.
Hieher gehört nach DallaTorre und Sartithein auch die var. CaHsii Murr (als rar. derC.ro-tundifolia) vom Kalisberge, Doss S. Agata, Sardagna bei Trient. Stengel dicklich, starr und gerade; die unterendrei Viertel dicht mit linealischen] Laubblättern besetzt, aus deren Achseln allenthalben noch dichter undschmäler beblätterte Triebe entspringen. Infloreszenz gedrängt; die Aeste der Rispe kurz, dicklich, traubigangeordnet, 4- bis 5-blütig. Krone trichterförmig, hellfarbig.
345. Campanula Justiniäna J ) Witasek. Küstenländische Glockenblume.
Pflanze Jausdauernd, 10 bis 30 cm hoch. Wurzelstock verlängert, zart, seltendicklich, von Blattresten bedeckt. Stengel zahlreich, aufsteigend, rasig, zart, kantig, kahl,^nindblätter lang und sehr dünn, gestielt, eiförmig oder herzförmig, scharf abstehend-gesägt. Untere Stengelblätter ei-lanzettlich oder lanzettlich, zugespitzt, jederseits mit 1bis 2 abstehenden spitzen Zähnen; die oberen lineal-lanzettlich, entfernt gezähnelt oderganzrandig. Alle Laubblätter kahl. Blütenstand armblütig. Kelchzipfel borstlich, so langoder kürzer als die Kronröhre, schon an der Knospe weit abstehend. Blumenkrone gross,glockig-trichterig, an der Basis verengert. Antheren lang, länger als die Staubfäden,«lütenknospen aufrecht. Kapsel kreiseiförmig, nickend. — VII bis IX.
An Felsen, buschigen Abhängen. Einzig in Oesterreich in Krain (auf dem^anos) und im Küstenlande (auf dem Krn und dem Monte Maggiore).
Allgemeine Verbreitung: Südostrand der Alpen, Karst.
J4o. Campanula linifölia Scop. nee aliorum (= C. Carnica Schiede, = C. rotundifoliaertol. pro parte nee L., = C. rotundifolia L. var. Forsithii Arcangeli, = C. macrorrhizaar l- pro parte nee Gay, = C. Scheuchzeri Vill. var. Carnica Posp.). Leinblätterige
Glockenblume. Fig. 186e bis g.
Ausdauernd, 10 bis 30 cm hoch. Wurzelstock dicklich, mit Blattresten besetzt. Stengel
i ze n oder wenige, aufrecht oder am Grunde etwas aufsteigend, seltener überhängend,
rund, kahl, einfach. Grundblätter lang gestielt, herzförmig rundlich, borstig, gezähnt
gro gekerbt. Stengelblätter lineal-lanzettlich bis schmal-lineal, meist kurz gestielt; die
n meist ei-lanzettlich, stumpfzähnig, lang gestielt. Alle Laubblätter ganz kahl. Blüten
F V, S an ^ oder in einer einfachen, wenigblütigen Traube mit abstehenden Aesten.
... en dlc "t mit kleinen, weisslichen Papillen besetzt. Kelchzipfel etwas kürzer bis
v> v, a u^ C kröne, lineal-borstlich, schon an der Knospe abstehend, später weit
ajtehend^bis zurückgeschlagen (Fig. 186f). Blumenkrone gross, etwa 3 cm lang, weit
) enannt nach Rajko Justin, Oberlehrer in Dorn bei St. Peter in Krain, verdient um die Er-forschung der Flora seiner Heimat.
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