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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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Die Früchte von Cucurbita maxima werden mitunter selbst zentnerschwer, sind meist kugelig undetwas flachgedrückt, zuweilen auch gerippt. Doch gibt es auch Sorten mit kleineren und andersgestaltetenFrüchten, die vielleicht z. T. hybrider Abkunft sind.

322. Cucurbita moschäta Duch. Moschus- oder Bisam-Kürbis.

Einjährig. Stengel niederliegend oder mittelst der mehrspaltigen Wickelrankenkletternd, bis gegen 5 m lang, borstig-steifhaarig. Laubblätter gestielt, weich, aus herzförmigemGrunde handförmig 5- bis 6-lappig, mit meist spitzen, selten stumpfen, kerbsägigen Lappen, diestets durch spitze Buchten von einander getrennt sind, weich, weichborstig-behaart, oft weissgefleckt. Männliche Blüten in blattwinkelständigen Büscheln; die weiblichen einzeln in denBlattwinkeln. Blütenstiele der männlichen Blüten rundlich, die der weiblichen fünfkantig. Kelchder männlichen Blüten mit fast fehlender Kelchröhre und mit flachen, an der Spitze oft verbrei-terten oder selbst laubigen Zipfeln. Blumenkrone 7 bis 10 cm breit, hellgelb. Frucht meistlänglich, melonenähnlich (beimMantelsackkürbis" am Ende sackartig aufgetrieben), schwarz-braun oder rötlichgelb, bereift, mit kaum faserigen, etwas nach Moschus duftendem undschmeckendem Fleisch und mit bald sich verflüssigenden Plazenten. VI bis IX.

Stammt aus dem tropischen Amerika oder aus Südasien und wird in verschiedenenSorten in Gärten, seltener auf freiem Felde gebaut.

DCCXVIII. Sfcyos 1 ) L. Haargurke, Stichling.

Die Gattung umfasst etwa 30 Arten, die grösstenteils in Amerika, einige auch auf den Inseln desstillen Ozeans und in Australien heimisch sind.

323. Sicyos angulätus L. Kantige Haar-gurke. Fig. 175.Einjährig. Stengel mittels der mehr-spaltigen Winkelranken kletternd, bis 4 m lang,reichlich behaart. Laubblätter gestielt, fünf-eckig oder fünflappig, mit spitzen und etwasgezähnten Lappen und herzförmigem Grunde.Blüten einhäusig; die männlichen in lang-gestielten, einfachen, mehrblütigen Trauben, mitweitglockigem Kelch (mit 5pfriemlichen Zipfeln)und mit weitglockig-trichteriger, 5-zipfeligerBlumenkrone (Fig. 175 c), 10 bis 15 mm breit,grünlichweiss. Staubblätter 1 bis 3, alle zueiner Säule verwachsen, mit S-förmig ge-krümmten Antheren (Fig. 175h). WeiblicheBlüten (Fig. 175b) kopfig-gehäuft, aus der-selben Blattachsel wie die männlichen ent-springend, 2 bis 3 mm lang, grünlich. Frucht-Knoten 1-fächerig, mit mehreren hängendenSamenknospen. Früchte in sitzenden Köpfchen,eiförmig, spitz, am Grunde abgerundet, 12 bis15 mm lang und 7 bis 8 mm breit, zerstreut-borstig und wollhaarig, gelblich (Fig. 175 d, e),geschnäbelt. Samen kugelig-eckig (Fig. 175f, g).- VII, VIII.

') Griech. ar/.vog [sikyos] oder otxvg |sikys], Name der Gurke bei den Griechen.

Fig. 175. Sicyos angulätus L. a Blütenspross. b Weibliche,

c Männliche Blüte, d, e Frucht. /"Querschnitt durch den Samen

(stark vergrössert). g Same, h Androeceum.