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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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den Stengel ein, der weich und faul wird; auch die Blätter werden gelb und fallen ab. Ebenso befallenMehltaupilze, besonders Sphaerotheca Cast agnei Lev., die Blätter und erzeugen auf denselben weisslicheUeberzüge. Von tierischen Schädlingen sind insbesondere eine Blasenfussart (Heliöthrips haemorrhoidälisBche.) und eine Milbenspinne (Tetranychus telärius L.) zu erwähnen, welch' letztere unter Bildungeines mehligen Ueberzuges auf der Blattunterseite eine Blattdürre hervorruft.

In früherer Zeit wurden die Gurken die Samen (semina Cucümeris) waren früher offizinellauch vielfach medizinisch verwendet. Noch heute wird Gurkenessenz, durch Destillation eines mit Alkoholmazerierten Gurkenbreies gewonnen, besonders zur Herstellung verschiedener kosmetischer Mittel (Gurken-hautpomade, Gurkenmilch) verwendet. Der aus den frischen Gurken gepresste Saft soll blutreinigend und eingutes Mittel gegen Lungenschwindsucht sein. Aus den Samen kann wie bei der Melone ein trocknendesGel hergestellt werden, das aber für den Handel keine Bedeutung hat.

Die männlichen Blüten sind bedeutend grösser als die weiblichen und werden deshalb von den In-sekten (Honigbienen, Grabwespen) in der Regel früher besucht. Von Abnormitäten sind zu nennen: Stengel-fasciation, Verwachsung von Blüten (Synanthie) und Früchten (Syncarpien), Verwachsung von Laubblätternoder verlaubten Kelchblättern mit der Frucht, Doppelranken (rechts und links von der Einzelblüte), Verlaubung"er Kelchblätter, Ausbildung von einzelnen Carpellen in den männlichen Blüten, sowie bereits in der Fruchtauskeimende Samen. Eichler hat bisweilen das einzelne Staubblatt in den männlichen Blüten dithezisch,also vollkommen ausgebildet angetroffen; ebenso hat er in den in den Doppelstamina Rudimente einer zweiteniheka gesehen. Kreuzungen mit der Melone sind wie Naudin nachgewiesen hat nicht möglich, so dassGurke und Melone als gute Arten zu betrachten sind (Dr. Hegi).

DCCXVII. Cucurbita 1 ) L. Kürbis.

Einjährige oder selten ausdauernde, niederliegende oder mit Hilfe von ästigen, 2- bismehrspaltigen Winkelranken, kletternde, krautige Pflanzen mit wechselständigen, ungeteiltenoder handförmig-gelappten Laubblättern. Blüten einhäusig (ausnahmsweise zwitterig), blatt-winkelständig, einzeln oder die männlichen gebüschelt. Kelch glockig, mit 4 bis 7, meist aberm 't 5 Zipfeln. Blumenkrone glockig, in der Regel 5-spaltig, gross (Fig. 173b, g). Staubblätter 5, je

" K""h" miS ÄIel ° L - " Frucht der Netz-Melone, b, c Same, d Keimender Same. Cucurbita Pepo L. eKürbis. / Birnen-Kürbis, g, h Warzen-Kürbis, i bis » Entwicklung der Keimpflanze (in umgekehrter Folge).

*) Schon bei Plinius Name der Flaschenkürbisse.

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