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oder leierförmig mit grossem Endlappen und 1 bis 2 Paaren kleiner gezähnter Seitenlappen,die folgenden mit allmählich grösseren Seitenlappen, die obersten einfach oder doppeltleierförmig-fiederspaltig. Köpfchenstiele verlängert, angedrückt-flaumig. Köpfchen 1,5 bis2 cm breit. Hüllblätter aus breiter Basis lineallanzettlich, kurz-flaumig, viel kürzer als dasKöpfchen. Blüten rotlila, aussen flaumig; die randständigen strahlend. Früchte 3 mm lang,tief 8-furchig, borstig behaart; Saum des Aussenkelches aufrecht, 1,5 mm lang. Kelch-borsten 4 mm lang, purpurschwarz. — VIII.
Selten an buschigen, sonnigen Stellen und felsigen Abhängen. Einzig in Oester-reich in Südsteiermark, Krain und im Küstenlande.
Im südlichen Steiermark, auf den Dolomitbergen von Südsteiermark bei Cilli, St. Hermagoras, Tüffer,Römerbad, Steinbrück, Trifail; in Krain im Savetale bei Sagor, ferner auf der Germada und dem Golekhribbei Laibach und bei Idria.
Allgemeine Verbreitung: Südsteiermark, Krain, österreichisches Küsten-land, Bosnien.
Scabiosa Hladnikiana ist ein Endemismus der südöstlichen Ausläufer der Alpen und wird weitersüdlich in den Illyrischen Gebirgen durch die nahverwandte S. leucophy IIa Borb. vertreten.
313. Scabiosa lücida Vill. (= S. Norica Vest, =
Glanz-Krätzkraut. Fif
S. Columbäria L. var. lucida Coult.).. 166 d und e.
Ausdauernd, (5) 10 bis 60 cm hoch. Wurzelstock walzlich, schief, blühende Stengelund rosettenförmige, nicht verlängerte Blattsprosse treibend. Stengel aufrecht oder auf-steigend, einfach oder oben in verlängerte, einfache Aeste geteilt, kahl, selten unten spärlichflaumig, besonders im unteren Teile beblättert, mit 3 bis 7 Blattpaaren. Laubblätter inder Regel ganz kahl, seltener am Rande und an der Blattspindel etwas gewimpert; dieuntersten eiförmig oder rhombisch, spitz oder stumpf, grob-kerbsägig bis eingeschnittenoder durch kleine Seitenläppchen am Stiel etwas leierförmig, die folgenden leierförmig ein-geschnitten, mit meist lang vorgezogenem, rhombischem, eingeschnitten-gesägtem Endeund lanzettlichen bis linealen, oft scharf gesägten Seitenlappen, die obersten einfach- bisdoppelt-fiederspaltig mit lanzettlichen bis linealen Zipfeln und meist vorgezogenem End-abschnitt. Köpfchenstiele verlängert, meist nur oben kurz-flaumig. Köpfchen gross, 2 bis4 cm breit. Hüllblätter lanzettlich, kahl, kürzer bis länger als das Köpfchen. Blütenrotlila, aussen flaumig; die randständigen grösser und strahlend. Frucht 2 bis 3 mm lang,tief 8-furchig, behaart. Saum des Aussenkelches 1,5 mm lang; Kelchborsten 4 bis 5mal solang, bis 8 mm lang, glänzend purpurschwarz, deutlich gekielt (Fig. 166d, e), d. h. nebender Mittelrippe noch wenigstens gegen die Basis zu ein schmaler, häutiger Saum vor-handen. — VII bis IX.
An steinigen, buschigen Stellen, an Felsen und im Felsschutt, an Waldrändern undaufwiesen der Alpen; von der höheren Berg- bis in die Alpenregion (in Bayern zwischen1370 und 2320 m, im Wallis zwischen 1000 und 2450 m, im Berninagebiet bis 2600 m,öfters herabsteigend [Burghausen am Inn]). Ausserdem im Schweizer Jura, in den Vogesen,im Riesengebirge, Gesenke; vermutlich auch in den mährischen Karpaten.
Allgemeine Verbreitung: Pyrenäen, Alpen, Vogesen, Jura, Karpaten,Illyrische Gebirge.
Scabiosa lucida ist zwar in typischer Form eine sehr charakteristische Pflanze, die mit keiner anderenArt verwechselt werden kann; aber doch zeigt sie Formen, die einerseits gegen S. Columbäria, andrerseits zuS. Hladnikiana hinüberleiten. Hieher gehört z. B. var. subalpi'na Brügger (als Art). Stengel und Laubblätterzerstreut behaart (Graubünden, Tirol). — var. möllis Gren. et Godr. Laubblätter flaumig. — f. flavescensGremli. Krone gelblich (Wallis [Ornenhorn], Savoyen). — Eine ebenfalls mit S. lucida nahe verwandte, bishernur an einem Standort gefundene Pflanze ist ferner Scabiosa Krasätli Hayek. Blattsprosse verlängert, reich