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5 6- Lonicera nigra L. (= Xylosteum nigrum Moench). Schwarze Heckenkirsche.
Franz.: Camerisier noir; ital.: Madreselva, lonicera nera. Taf. 251, Fig. 4.
(S h • D ' e ^ V ° m Volke als gifti S betrachteten) Beeren heissen Tintenbeere (Schlesien), Tüfelsbeeri
Ora b"' Z) ' ( Schwarze ) Hundsbeere (Böhmerwald, Tirol), Spreng- B eri (Graubünden). — Im romanischen
'rau unden heissen sie poma d'ch an (Unterengadin), bravoler, babr oler (Remüs), teissa neir (Bergün),
tosaghfn (Bergell).
^ oU bis 150 (200) cm hoher, aufrechter Strauch mit graubraunen, von Mark erfüllteneigen. Laubbätter kurz gestielt, länglich-elliptisch bis verkehrt-eilänglich, gegen den■ urz versc hmälert, ein wenig stumpf bis spitz, ganzrandig, oberseits an den Nerven
ig und etwas flaumig, unterseits graugrün, zerstreut flaumhaarig bis kahl. Blüteno.- , . ^ at - 251, Fig. 4 a ) auf ziemlich (25 bis 40 mm) langem, kahlem, gemeinsamem
F V. l n acnsem - Vorblätter quer-elliptisch, kurz, paarweise miteinander verwachsen.
R . ' ° en ein es jeden Blütenpaares am Grunde miteinander verwachsen, oben frei,rone 8 bis 10 mm lang, 2-lippig, innen behaart, rötlichweiss, meist etwas trüb-purpurn überlaufen. Beere ziemlich gross (8 bis 10 mm lang), 2-knotig, doppelkugeliga -251, Fig. 4), schwarz, bläulich bereift. Samen ellipsoidisch, 4 mm lang. — IV, V., In Wäl dern, an buschigen Stellen, seltener auf Geröllhalden der Gebirge von Mittel-
en Suddeutschland bis in die Krummholzregion der Alpen (im Wallis bis 2000 m, inrraubünden [Bernina] bis 1980 m, in Tirol zwischen 550 und 1900 m, in Bayern bis 1460 m).
im w" t-t " eutschIand in den Vogesen, im Schwarzwald, zerstreut im Schwäbischen und Fränkischen Jura,gebl r ^ ei ^ glSchen Oberland, im Thüringerwalde, im Erzgebirge, in den Sudeten, in der Lausitz, im Fichtel-bei Ku? h" B ° hmer " und Ba y eris chen Walde, in den bayerischen Alpen, auf der oberen bayerischen Hochebene,Rand^b' a ° h Und . Zerstreut im nördlichen Bayern (Wiesental, Rhön) etc. In Oesterreich in den böhmischenGebiiT J^ 11 Und ' m ganZe " A1 P en gebiet, in Niederösterreich nordwärts bis zumTriestingtal. In der Schweiz imer pen, Voralpen und des Jura verbreitet, nur im Kanton Scharfhausen bisher nicht nachgewiesen.
Allgemeine Verbreitung: Pyrenäen, zentralfranzösische Gebirge, Vogesen,Jura, Alpen, Süddeutschland, Karpaten, böhmische Randgebirge, Serbien, Athos (?).
Unt h onIcera n 'gi"a gehört in den süddeutschen Bergwäldern oft zu den charakteristischen Bestandteilen des
r o zes und tritt dann meist vergesellschaftet mit Salix grandifolia (in den Sudeten mit S. Silesiaca), ™ orylus Avellana, Rubus Idaeus, Rosa pendulina, Sambucus racemosa, Mulgedium alpinum, Ranun-l am ohus etc. auf. Doch steigt sie in den Alpen hoch an und kommt selbst noch zwischen Pinusmontana vor.
behaart ^ endert , wen 'g ab: f. trichöta Beck (= f. puberula Zabel). Laubblätter unterseits zerstreutR1,-,t-„„ ' • Vlresce ns J. Gerard. Früchte grünlich (Selten). — f. latifölia Zabel. Obere Laubblätter derlutenzweige grösser, bis 6 cm lang und bis 3,5 cm breit.
Lam) L °" ICera al P'gena L. (= Xylosteum alpigenum Fisch., - Caprifölium alpinum(im r PCn eckenkirsche - Franz.: Petit bois; ital.: Conieceraso, ciliegia d'alperomanischen Graubünden: Caprifolia dellas alps [Engadin]). Taf. 252, Fig. 2.
Zweigen. Yaubbi" 0 ^ ^ k° her > aufrechter Strauch mit hellgrauen, von Mark erfüllten4,5 cm breit, "scharf" geStidt ' elli P tisch bis verkehrt-eiförmig, bis 10 cm lang und bisanfangs am Rand zu S es P ltz t, am Grunde abgerundet oder verschmälert, ganzrandig,meinsamem Stielet g< T lmpert ' s P ä ter kahl, unterseits glänzend. Blüten paarweise auf ge-5 cm lang. Fruchtknot Blattachseln - Blütenstiel 3 bis 4 mal länger als die Blüten, 3,5 bisFig. 2 b und 2 c) Bi° ^ t™^ ^^ Blüten P aares mit einander völlig verwachsen (Taf. 252,glänzend trüb-braunroW \ ^ trichterförmi g> deutlich 2 -»Ppig, ^ bis 18 mm lang,
Abschnitten (Taf 252 Fi 7, S " T elSe weiss )' innen zotü S- Oberlippe mit 4 kurzenKronsaum. Griffel behaart (T f S 9 taubblätter ( Tal 252 > Fi £- 2e ) un g efähr so lan g als derzweiknotig, glänzend kirschrot 10 V io '^ D °PP elbeere rundlich-eiförmig, undeutlichV bis VII ' mm lan & - Samen ellipsoidisch, 5 bis 6 mm lang. —