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borstlich gewimpert,sonst kahl (Fig. 122 c).Blüten in blattwinkel-ständigen, ihre Trag-blätter nicht überrag-enden Trugdolden, dieVerästelungen dersel-ben ohne Tragblätter.Blüten vielehig (Fig.122 d, e). Blütenstielekahl, bei der Frucht-reife herabgebogen(Fig. 122 b). Blumen-krone 2 mm breit, gelb,bis grünlichgelb (selte-ner weiss), mit spitzenZipfeln. Frucht 2,5 mmbreit, kahl, zuletztschwärzlich, glatt. —IV bis VI.
Auf Wiesen, inGebüschen, an Wald-rändern, an steinigenOrten. In Deutsch-land mit Sicherheitnur in Schlesien (an-geblich auch in Bayern
Fig. 122. Galium vernum Scop. a Habitus ( 2 /snatürl. Grösse), b ßlattquirl mit Früchten, c Laub- [Gleissental bei Mün-
blatt (vergrössert). «/männliche, e Zwitterblüte.— Galium P e demontanum (Bell.) All. f t /i Habi- , -. ,. .
tus. g und h Blattquirl mit Früchten, i Frucht. — Galium tricorne Stokes. k, ti Habitus ChenJ, neuerdings aber
2 /5 natürl. Grösse). I Blüten u. Frucht, vi Frucht (vergrössert). n Längsschnitt durch dieselbe. -lrprrrpr^lirVl o*P<5Tirri^ Tn
Oesterreich ziemlich verbreitet. In der Schweiz fast nur im Süden.
In Deutschland nur in Schlesien südlich des 51. Breitengrades, nach Südosten zu an Häufigkeit zu-nehmend; adventiv im Hafen von Mannheim. In O es t erreich in Böhmen (bei Pürglitz, Josef Stadt, im RadoteinerTale bei Prag, bei Nimburg, Pless), in Schlesien (besonders im Teschener Kreise häufig), in Mähren (nur imöstlichen Landesteile, besonders im Karpatengebiet). In den Alpenländern im westlichen und südlichen Tirol(in Nordtirol einzig bei Innsbruck oberhalb Natters), in Kärnten, Krain und Steiermark (hier im Gebiet desEnnstales fehlend) ziemlich verbreitet, ferner in Vorarlberg (bei Feldkirch), bei Salzburg (Mönchsberg), inNiederösterreich ziemlich verbreitet, im Gebiete der Kalkvoralpen und der Kalkberge des Wiener Waldes jedochfast gänzlich fehlend. In der Schweiz nur im südlichen Tessin und im Misox- und Calancatal (bis 1300m)in Graubünden, im Berner Oberland (am Wyssensee); eingebürgert bei Bex im Waadtland.
Allgemeine Verbreitung: Spanien, Pyrenäen, Südfrankreich, Südschweiz,Schlesien, Oesterreich-Ungarn, Montenegro, nördliche Balkanhalbinsel, Südrussland.
Aendert ab: var. hirticäule Beck. Stengel im unteren Teile, sowie die Laubblätter mit steiflichenHaaren + reichlich besetzt. Laubblätter dunkelgrün — Zerstreut in Tirol, Niederösterreich und in der Schweiz.Besonders an sonnigen Standorten.
241. Galium Pedemontänum 1 ) (Bell.) All. (= Valäntia Pedemontana Beil., = Galiumretrörsum DC, = G. chloranthum Brotero). Piemonteser Labkraut. Fig. 122f bis i.
Einjährig, (2) 10 bis 40 cm hoch. Wurzel dünn, spindelig. Stengel aufsteigend,meist einfach, mehrkantig, mit abwärts gerichteten, am Grunde zackenartig verdickten
') Von Pedemöntium = Piemont.