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am Rande von feinen Stachelchen rauh (Fig. 115f), einnervig, mit kaum wahrnehmbarem Ader-netz, dunkelgrün, unterseits etwas graugrün. Blüten einhäusig-vielehig, auf haardünnen, stetsaufrechten Stielen in -v--*,
lockerer, endständigerRispe. Blütenstiele solang oder etwas längerals die Blumenkrone.Blumenkrone 2 mmbreit, weiss, mit ei-förmigen, kurz haar-förmig zugespitztenZipfeln (Fig. 115 g, h).Frucht 1,5 mm lang,kahl, glatt (Fig. 115i).— VI bis VIII.
In Bergwäldern, anbuschigen, steinigenStellen der Voralpen(in Bayern bis 1600 m,in Tirol bis 1400 m,in Kärnten bis 1600 m,im Tessin bis 1400 m)zerstreut, besonders imSüden.
In Deutschland nurim südöstlichen, gebirgigenBayern (von Tölz und Te-gernsee vereinzelt bisReichenhall, nördlich nochbei Buch und Altenburgbei Kirchseeon; fehlt inden Algäuer Alpen voll-ständig). InOesterreichin Tirol (vereinzelt im öst-lichen Nordtirol um Kuf-stein, besonders an der Kai-serklause bei Brandenberg,in der Thierseeschlucht, amThierberg und im Kaiser-tale bei Erl; häufiger inden Südalpen bei Blumau,Karneid, Bozen, Deutsch-
nofen, Auer, Neumarkt, Salurn, auf dem Monte Tatöga in Canal S. Bovo, bei Tione, im Breguzzo-Tal,Vestino-Tal; bei Trient, Cadine, Deutsch Metz, St. Michael, Pine, im Sella-Tal, bei Rovreit, Ala, Arco, Riva,im Ledro-Tal und an den Abhängen des Monte Baldo), in Kärnten (auf der Plöcken, im Kanaltale, beiRaibl und im Weissbriachtale), in Krain (in den Tälern der Julischen und Sanntaler Alpen), in Steiermark (beiSchönstein, Prassberg, Cilli, St. Michael bei Tüffer und in den Sanntaler Alpen) und Salzburg (Egelsee);fehlt in Nieder- und Oberösterreich sowie in Vorarlberg gänzlich. In der Schweiz im Tessin (besondershäufig um den Luganer See) und Misox (Lostallo), nördlich der Alpen einzig bei Pfäfers; für Mavenfeldund Finstermünz zu streichen.
Allgemeine Verbreitung: Südfrankreich, Schweiz, Alpen von Oesterreichund Bayern, Italien, Balkanhalbinsel.
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Fig. 115. Galium Schultesii Vest. a Habitus ( 2 /s natürl. Grösse), t Laubblatt, c Blüte.
d Frucht. — Galium aristatumL. e, ei Habitus ( 2 /ö natürl. Grösse). / Laubblatt, ^männliche,
h Zwitterblüte, i Fruchtknoten mit Narben.