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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
Entstehung
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209
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18*. Stengel unten fast rundlich. Laubblätter in oder über der Mitte am breitesten (Fig. 115b),nicht allmählich lang zugespitzt. Früchte bereift. Ostdeutschland, Oesterreich . . G. Schultesii nr. 219.

19. Laubblätter lineal, am Rande umgerollt, unterseits mit breitem Mittelnerv, hier blässer odergraugrün.................................... 20.

19.* Laubblätter lineal bis länglich-verkehrteiförmig, beiderseits grün, am Rande nicht oder nur wenigumgerollt. Mittelnerv schmal ..................._ . G. Mollugo nr. 221.

20. Laubblätter oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits blässer.....G. lucidum nr. 222.

20*. Laubblätter besonders unterseits wie der Stengel matt graugrün. Nur in Südtirol. G. cinereum nr. 223.

21. Früchte dicht mit feinen, spitzen Warzen besetzt (Fig. 120b). . . G. Hercynicum nr. 229.21*. Früchte glatt oder fein gekörnelt ................. ... 22.

22. Fruchtstiele herabgekrümmt. Laubblätter hellgrün, dicklich, fast nervenlos, beim Trocknen meistnicht schwarz werdend. Kalkalpen................. G. Helveticum nr. 230.

22*. Fruchtstiele gerade.................... . . ... 23.

23. Laubblätter deutlich einnervig, mit langer Stachelspitze............. 24.

23*. Laubblätter dicklich, fast nervenlos, mit kurzer Knorpelspitze, beim Trocknen meist leicht

schwarz werdend ............................., . . 25.

24. Laubblätter flach, deutlich netzaderig (Fig. 119f, g), ein Drittel so lang bis so lang als die Stengel-glieder. Pflanze dicht rasig, bis 15 cm hoch. Blütenstiele bis 5 mm lang . . G. anisophyllum nr. 228.

24*. Laubblätter am Rande oft zurückgerollt, nicht deutlich netzaderig (Fig. 119b), '/a bis '/a so langals d:e Stengelglieder. Pflanze lockerrasig, bis 50 cm hoch. Blütenstiel bis 3,5 mm lang. G. asperum nr. 227.

25. Laubblätter meist zu 8 quirlig, stark glänzend, beim Trocknen leicht schwarz werdend. OestlicheA1 P en ..............................G. Baldense nr. 231.

25*. Laubblätter meist zu 6 quirlig, die der nicht blühenden Stämmchen verkehrt-eiförmig, oberseitsfein gekörnelt und wenig glänzend, die der blühenden Stengel lineal-lanzettlich. Nur in den Südtiroler Dolo-mi ' :en ........................... G. m argar it aceu m nr. 232.

26. Blüten einhäusig-vielehig, gelb, in blattwinkelständigen Trugdolden. Fruchtstiele herabgebogen. 27.26*. Blüten zwitterig, weiss, in Rispen. Fruchtstiele gerade....... .... 29.

27. Zartes, einjähriges Kraut. Stengel durch rückwärtsgerichtete Stachelchen rauh. Selten in Tirol,Niederöstereich, Wallis und in der Südschweiz............G. Pe d e m on t anum nr. 241.

27*. Ausdauernde Pflanzen mit glattem, oft auch behaartem Stengel..........28.

28. Blütenstiele behaart: an den Verzweigungen des Blütenstandes mit kleinen Tragblättchen.

Verbreitet . <-. ............................ G. cruciatum nr. 239.

28*. Blütenstiele kahl; an denVerzweigungen des Blütenstandes keine Tragblättchen. G.vernum nr. 240.

29. Laubblätter oval oder rundlich, kurz stachelspitzig. Blütenstand armblütig, locker. Fruchtstielegerade ...........................G. rotundifolium nr. 238.

29*. Laubblätter ohne Stachelspitze, länglich oder lanzettlich............. 30.

30. Laubblätter beidendig verschmälert, ohne deutliches Adernetz . . . . G. boreale nr. 236.30*. Laubblätter nach vorn verschmälert, am Grunde rasch zusammengezogen, deutlich netzaderig.

Ganze Pflanze viel stärker und grösser. Nur in Böhmen und in Niederösterreich . . G. rubioides nr. 237.

218. Galiutn silväticum L. Wald-Labkraut. Franz.: Gaillet des bois. Tafel 249,

Fig. 2.

Ausdauernd, 30 bis 140 cm hoch. Wurzelstock (Tai 249, Fig. 2 c) schief, knotigverdickt, oft knollig. Stengel aufrecht, selten aufsteigend, locker verästelt, stielrund mitvier undeutlichen Längsrippen, glatt, kahl. Laubblätter zu 6 bis 8 quirlig, länglich-elliptischbis yerkehrt-lanzettlich, über oder in der Mitte am breitesten, 4 bis 10 mm breit, gegen dieBasis stielförmig verschmälert, etwas stumpf zugespitzt mit feiner, deutlich abgesetzterStachelspitze, ganzrandig, am Rande von feinen Zäckchen rauh, kahl, oberseits grün,unterseits etwas bläulich, einnervig mit feinem Adernetz, dünn. Blüten auf sehr feinen, vordem Aufblühen nickenden Stielen in einer endständigen, weitschweifigen Rispe. Blüten-stiele etwas länger als die Blüten. Blumenkrone 2 bis 2,5 mm breit, weiss, ihre Zipfelwenig zugespitzt (nicht haarspitzig). Frucht 1,5 mm lang, kahl (Taf. 249, Fig. 2 a und b),glatt. VII bis IX.

Hcgi, Flora Bd. VI. ,4