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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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Kraut yon G. Aparine benützte man früher auch beim Durchseihen frischgemolkener Milch; die Wurzelnmehrerer Art verwendete man zum Rotfärben, die Blüten (z. B. von G. verum) zum Gelbfärben.

Adventiv wurden ausser den folgenden Arten beobachtet: G. arenärium Loisel. aus Südwesteuropaund G. murale L. aus dem Mittelmeergebiet im Hafen von Mannheim, G. divar icatum Lam. aus Süd-europa an der Suganertalbahn in Südtirol, G. t enuis simum Bieb. aus Südost-Europa und Südwest-Asienin der Schweiz (Schöngrün bei Solothurn, 1910), G. pusi'llum L. (= G. pümilum Lam.) aus Südfrankreichbeim Südbahnhof München.

1. Laubblätter einnervig (Fig. 115b, 119 f und g), zu 4 bis 10 quirlig..........2.

1*. Laubblätter dreinervig (Fig. 122 c), zu 4 quirlig (Fig. 122 b).............26.

2. Laubblätter abgerundet stumpf, ohne Stachelspitze (Fig. 121b) ...........3.

2*. Laubblätter mit deutlicher Stachel- oder Knorpelspitze.............. 4 -

3. Blüten meist dreispaltig, zu 1 bis 3 in den Blattachseln. Fruchtstiele zurückgekrümmt. Nur in

,. c . . _.., . . . G. trifidum nr. 235.den Alpen von Steiermark......................

3*. Blüten vierspaltig, in Rispen. Fruchtstiele gerade. Laubblätter meist zu 4. Pflanze beim Trocknen

, j^ . .....G. palustre nr. 234.

schwarz werdend ....................... r

4. Stengel durch kleine, nach abwärts gerichtete Stachelchen (Taf. 249, Fig. 1 a), rauh und meistleicht sich anhängend............................ . .

4*. Stengel glatt.............................

5. Fruchtstiele gleich nach dem Verblühen herabgekrümmt (Fig. 1311). Einjähriges Kraut mit lineal-

lanzettlichen, meist zu 8 quirligen Blättern.........................

5*. Fruchtstiele gerade...........................'"

6. Früchte kurzstachelig-warzig (Fig. 122 m). Stengel liegend oder klimmend. Laubblätter amRande mit nach rückwärts gerichteten Stachelchen besetzt...........G. tricorne nr. 242.

6*. Früchte blasig-warzig, gross. Stengel aufsteigend oder aufrecht. Laubblätter am Rande mitnach vorwärts gerichteten Stachelchen (Fig. 123b) besetzt..........G. Vaillantia nr. 243.

7. Blüten in endständigen Rispen...................... '

7*. Blüten in blattachselständigen Trugdolden, grünlich............... 9 -

8. Laubblätter am Rande durch vorwärtsgerichtete Stachelchen rauh. Einjähriges Kraut mit sehrkleinen, aussen rötlichweissen Blüten..................G. Paris i ense nr. 246.

8*. Blüten rein weiss, nicht auffallend klein. Ausdauernde Pflanze . . G. uliginosum nr. 233.

9. Stengel aufsteigend oder liegend, nicht klimmend und nicht leicht sich anhängend. Laubblättereilanzettlich.' Als Seltenheit in der Schweiz...............G. triflorum nr. 247.

9* Stengel liegend oder klimmend, schlaff, sehr leicht sich anhängend. Laubblätter linealbislanzetthch 10.

10.' Früchte gross, 4 bis 7 mm lang...............G. Aparin e nr. 244.

10*. Früchte klein, 1,5 bis 3 mm lang...............G. spurium nr. 245.

12.

11. Blüten rot...............................

1311*. Blüten gelb oder weiss..........................

12. Stengel stielrund, vierrippig. Blüten auf sehr feinen Stielen, fast traubig angeordnet. Nur in

,.. ,, j t..; . . G. purpureum nr. 226.Südtirol, Kärnten, Kram und Tessm................." f r

12*. Stengel vierkantig. Blüten in Rispen. In Kärnten, Tirol und in der Schweiz. G. rubrum nr. 224.

13. Stengel stielrund, schwach vierrippig.................... 14 -

13*. Stengel wenigstens oben vierkantig..................... 15 -

14. Laubblätter lanzettlich, zu 6 bis 10 quirlig, unten kahl. Blütenstiele haardünn, vor dem Auf-blühen nickend. Blüten weiss....................G. silvaticum nr. 218.

14*. Laubblätter lineal, unten flaumig. Blütenstiele stets aufrecht. Blüten gelb, seltener gelblich-weiss.

G. verum nr. 225.

15 Blumenkronzipfel in eine haarfeine Spitze ausgezogen.............. 16 -

TT 21

15*. Blumenkronzipfel spitz, ohne Haarspitze.................

16. Frucht gekörnelt. Wurzelstock kriechend. Stengel schlaff, niedergestreckt. G. rubrum (var.

obliquum und var. pseudo-obliquum) nr. 224.

16* Frucht glatt oder etwas runzelig. Stengel meist nicht schlaff. Wurzelstock nicht kriechend

............. 17.

17. Laubblätter lanzettlich, in oder über der Mitte am breitesten, beidendig verschmälert (Fig. 115b).Blütenstand sehr weitschweifig mit haardünnen Blütenstielen.................

17*. Laubblätter lineal oder gegen die Spitze verbreitert. Blütenstiele nicht haarfein .... 19.18 Stengel bis unten scharf vierkantig. Laubblätter allmählich lang zugespitzt. Frucht nicht bereift

XT . .. ' ,. . . G. aristatum nr. 220.

Nur im Alpengebiet........................