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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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Allgemeine Verbreitung: Nordspanische Gebirge, Pyrenäen, zentralfranzösischeGebirge, Vogesen, Alpen, Jura, Apennin.

Aendert ab: var. glabriüscula Steininger.Oberlippe der Blumenkrone ziemlich kahl. Pflanzerobuster. In der Schweiz auf dem Monte Generoso.P. foliosa bevorzugt keine besonderen Wirtspflanzen.

148. Pedicularis recutfta 1 ) L. GestutztesLäusekraut. Fig. 73c bis f.

Ausdauernd, 20 bis 60 cm hoch.Wurzelstock walzlich, knotig, schief. Stengeleinzeln, steif aufrecht, hohl, beblättert, kahl.Laubblätter fiederspaltig mit lanzettlichen,eingeschnitten - gesägten Zipfeln; die grund-ständigen langgestielt, bis 30 cm lang. Blütenin einer endständigen, gedrungenen, zuletzt walz-lichen Traube. Untere Tragblätter lanzettlich,fiederspaltig, die oberen 3-spaltig oder un-geteilt, kürzer als die Blüten. Kelch glockig,kahl, fast bis zur Hälfte 5 - spaltig (Fig. 73 d),mit ungleichen, lanzettlichen, ganzrandigen, ge-wimperten Zähnen. Blumenkrone bis 15 mmlang, kahl, gelbgrün, meist dunkel trüb-blutrotüberlaufen; Oberlippe fast gerade, abgerundet,stumpf, zahnlos. Staubblätter nach dem Ver-blühen aus der Krone hervorragend, die beidenlängeren gebartet. Kapsel eiförmig, stachel-spitzig, kahl, etwaslänger als der Kelch (Fig. 73f).- VII, VIII.

An etwas feuchten Stellen, auf Vieh-weiden, unter Buschwerk, in Mulden, Gräben der Voralpen und Alpen (von ca. 1500 bis- W m, seltener tiefer bis 1000m hinabsteigend) verbreitet; auch im Bachergebirge. Besonders

Urgestein häufig; aber auch auf Kalk nicht fehlend.ir . Allgemeine Verbreitung: Alpenkette von Savoyen bis Niederösterreich und" ra m, Siebenbürgen.

au j iJiese Art zeigt eine ausgesprochene Vorliebe für Deschampsia caespitosa; doch erscheint sie auch

Ca ren Gramineen (Phleum alpinum, Poa alpina, Agrostis alba, Festuca violacea und pulchella) sowie auf

Fig. 73. Pedicularis foliosa L. a Habitus ( ! /s natürlGrösse), b Längsschnitt durch die Fruchtkapsel. Pedi-cularis recutita L. c Habitus (*/3 natürl. Grösse), d Blüte.e Fruchtstand, f Kapsel mit Kelch,

nella

alpin

u ginea, Chaerophyllum Villarsii, Seriecio cordifolius, Leontodon hastilis, Hedysarum obscurum, Solda-

a etc.

149. p pH ; .

ec »cularis Sceptrum Carolfnum 2 ) L. Moorkönig, Karls-Szepter. Taf.243, Fig. 5.

auf 1 Usc * aue rnd, 30 bis 100 cm hoch. Wurzel dick, walzlich, abgebissen. Stengel steifj ' We nig beblättert, schaftartig, kahl. Grundständige Blätter rosettig gehäuft, kahlp- i " seits etwas flaumig, fiederteilig mit eiförmig - stumpfen, ausgeschweift gekerbten

Fied

St

re ngelblätter gleichgestaltet und viel kleiner. Blüten zu dreien quirlig oder

einer verlängerten, lockeren Traube. Tragblätter eiförmig, am Rande fein krausgesäcrr rr , i " ö

iVelch kahl, glockig, 5-zähnig mit ungleich gesägten Zähnen (Taf. 243, Fig. 5 a).

) vom lat. recutitus = beschnitten; wegen der abgestutzten Form der Oberlippe.

; at. Karls-Szepter; jedenfalls Uebersetzung des schwedischen Volksnamens der ansehnlichen Pflanze.