107
'24. Alectorolophus OVlfugUS *) (Chab.) Sterneck (= A. glaber All.?, = A. goniötrichusSterneck z.T.). Sparriger Klappertopf. Fig. 61 a bis c.
Einjährig, 5 bis 30 cm hoch. Stengel aufrecht, einfach oder ästig, schwarz gestrichelt,We mgstens unten zweizeilig-behaart. Stengelblätter eiförmig bis eilänglich, stumpflich, ab-stehend gesägt. Tragblätter mit Ausnahmeder untersten, den Stengelblättern gleichge-stalteten breit rhombisch-dreieckig (Fig. 61 c),sehr gross, spitz, bleichgrün, mit wenigenkräftigen, in eine grannige Spitze auslau-fenden und gegen die Spitze des Tragblattesan Grösse plötzlich abnehmenden Zähnen.Kelch kahl. Blumenkrone 2 mm lang, mitschwach nach aufwärts gebogener Röhre,2 mm langem, violettem Oberlippenzahn unddurch Anliegen der Unter- an die Oberlippegeschlossenem Schlund. — VII, VIII.
Sehr selten auf Alpenwiesen derS ü d s c h w e i z (mit Sicherheit nur imWallis;f ur Tessin und Graubünden fraglich).
All g em eine Verbreitung:Westalpen, Bosnien, Montenegro.
Von dieser, den französischen und italieni-schen Alpen eigentümlichen und nur an einer Stelleau unser Gebiet übergreifenden Art wurde hierbisher nur beobachtet die subsp. Beyeri Behrendsen(als Art). Stengel bis 30 cm hoch, mit 2 bis 4 schrägnach aufwärts gerichteten, den Hauptstengel nichtüberragenden Aesten - Interkalarblattpaare 0 bis 2.I ie saisondimorphe, nichtgegliederte Rasse.) Bisher""j^ 1 Zerma tt am Abhang des Riffelberges beicrft., L m ' ~ Di£ autumna 'e Rasse, subsp. divari-und M (aU Alt) ' MSher " Ur in Frankr <^ h ' It^en
(Chabe°r n t te a "s gr ° ! die aeSÜVaIe Rasse ' subs P- OVlfugUS
in Frankreich und Italien.
125.
Fig. 61. Alectorolophus ovifugus (Chab.) Sterneck. a Ha-bitus (Vs natürl. Grösse), h Blüte, c Tragblatt. — Alectoro-lophus maior (Ehrh.) Rchb. ä, di Habitus, e Tragblatt. /Blüte.g Fruchtkelch, h Same.
Alectorolophus Son
geöni 2 ) (Chabert) Sterneck (— Rhinänthus Itälicus Chabert).
Italienischer Klappertopf,behaart od t"^' ^ ^ s ^ Cm ^och. Stengel aufrecht, einfach oder ästig, zweizeilig-gesäg-t mit V, ' s wärz ^ cri gestrichelt. Stengelblätter schmal-lanzettlich, lang zugespitzt,der unterste s P ltzen > fast pfriemlichen, abstehenden Zähnen. Tragblätter mit AusnahmeKelch weit üb " Beiblättern gleichgestalteten schmal dreieckig, in eine lange, den
mit lang-en seh f^ ? P' tze vorgezogen, bleichgrün, im unteren Teile kammig-gezähnt,
'eit überragende Spitze
Ten, schmalen in 'des Tragblattes allmähr h grannlge S P itze auslaufenden Zähnen, die gegen die SpitzeQr>ctpV.or,rl ö 7«t, -i 1C an Grösse abnehmen und in kürzere, ungleichmässig dreieckige,abstehende Zahne übergehen. Kelch kahl.
lippe beim Verblühen zuerst
Blumenkrone 2 cm lang, hellgelb, die Unter-
violettem Oberlippenzahn und°H "t 8 ? wach nach aufwärts-gebogener Röhre, 2 mm langem,q , , , 0 . , o-urch die der Oberlippe anliegende Unterlippe geschlossenem
Schlunrl^Samen schmal geflügelt. - vi bis VIII
1 ) Vom lat. Ovis = Schaf und fügere = fll
2 ) Nach Andre Songeon in Chamb
ehen; also eine Pflanze, die von den Schafen gemieden wird.
■ry, Sa
'oyen.