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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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Aendert weiter ab: var. glabrescens Wettst. (Fig. 50k). Laubblätter nur mit wenigen weissenBörstchen besetzt, fast kahl. So besonders in den Sudeten, aber auch bei Zinnowitz in Pommern, Berlin.Cuxhafen, Hadersleben. subsp. caerulea (Tausch) Wettst. (= E. officinalis var. alpestris Wimm. et Grab.,= E. officinalis var. crenäta Casp., = K. curta var. crenata Abrom., = E. caerulea Kern.). Stengel einfach odermit wenigen, kurzen Aesten. Stengelinternodien verlängert, länger als die Blätter. Blattzähne stumpfer. Zerstreutin Deutschland im Harz, Thüringerwalde, in Brandenburg, Pommern, Ost- und Westpreussen und besondersin Schlesien und in den Sudeten, in letzterem Gebirge auch in Oesterreich.

103. Euphrasia nemorösa (Pers.) Gremli (= E. officinalis var. parviflöra Rchb.,= E. nitidula Reut., = E. teträquetra Arrond.). Hain- Augentrost. Fig. 50 1 bis u.

Einjährig, 7 bis 40 cm hoch. Stengel fast stets im unteren und mittleren Teilereichästig, mit aufrechten, oft nochmals verzweigten Aesten, von nach rückwärts gerichteten,krausen Härchen flaumig, zur Blütezeit im unteren Teile blattlos. Unterste Stengelblätterstumpf mit 3 bis / stumpfen Zähnen, die mittleren und oberen eiförmig bis eilanzettlich,ungefähr in der Mitte am breitesten, spitz, jederseits mit 4 bis 6 sehr spitzen, aber nichtbegrannten Zähnen. Tragblätter breiter und kürzer als die Stengelblätter, abstehend oderetwas bogig zurückgekrümmt, spitz, jederseits mit 4 bis 6 sehr spitzen bis kurz begranntenZähnen (Fig. 50 o bis u). Blätter alle völlig kahl, matt. Kelch kahl, zur Fruchtzeit etwasvergrössert. Blumenkrone 5 mm lang, gegen Ende der Blütezeit nicht verlängert (Fig. 50 m),weisslich mit blau gescheckter Oberlippe und mit gelbem Fleck und dunklen Streifengezeichneter Unterlippe. Kapsel so lang oder länger als der Kelch, am Rande steifborstiggewimpert (Fig. 50 n). VIII bis X.

Auf Wiesen, Heiden, an Waldrändern, auf Waldplätzen. Nur in West- undMitteldeutschland, ferner in Oesterreich (zerstreut in Böhmen, angeblich auch inMähren) und in der Schweiz (besonders im Gebiete des Jura).

In Deutschi and verbreitet imElsass, in Baden, in der Rheinprovinz, in Württemberg, Westfalen, Bayern,hurmgen, Schleswig-Holstein, am Harz, in Braunschweig, Sachsen, zerstreut in Schlesien (Hoyerswerda in derLausitz) und im nordostdeutschen Flachlande (in der Altmark bei Klötzen, hie und da in Ost- und West-preussen). In Oesterreich nur in Böhmen bei Marienbad, Mariaschein, Chudenitz. In der Schweiz imganzen Zug des Jura, ferner am Hörnli, bei Grindelwald im Berner Oberland und in Graubünden (beiHanz, Rodels).

Allgemeine Verbreitung: Frankreich, Belgien, Deutschland, Nordwestschweiz,Böhmen, Grossbritannien, Irland, Norwegen, Dänemark.

sehr " nem °rösa ist durch den derben, reichästigen Stengel und die ganz kahlen, glanzlosen Laubblätter

derb c" Cnd ' Elnfache Exemplare sehen oft der E. gracilis sehr ähnlich; doch sind auch solche an demAn der V ^ ""^ den matten Blattern zu erkennen. Solche Formen entsprechen der var. macilenta Gremli.E nemo n S s S renze gegen E. curta kommen Uebergangsformen vor (E. curta var. calvescens); auch

soll auch i c ,, ^ Z ' **' bei AItw asser und Agnetendorf in Schlesien) Spuren von Behaarung. Ueberdies

E. Steiger i wl S"Holstein eine behaarte Form (var. canescens Prahl) vorkommen. Ebenso beschreibt

hispidula mit ganz kurz steif haarigen Laubblättern (Graubünden: Rodels).

up rasia gracilis Fries (= E. micräntha Rchb., = E. rigidula Jord.). Schlanker

Augentrost. Fig. 51 a bis h.

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Mitte einige auffechS LJte f H ^ Ch ' Stengd aufrecht ' Zart ' dnfach ' sdtener in der

Härchen besetzt: auch die untTrl R- 1 ^^ ^ 0der "* S P ärlichen kraUSen

, , , ., . , . , unteren Blatter meist zur Blütezeit noch erhalten. Stengelblätter

zahlreich, klein, kurzer als die I r f rj' ,.,._..

v ., ' . .,' ' , inteodien, die untersten stumpf mit 3 bis / stumpfen

/ahnen, die mittleren und oberen eiförmirr * ^ , i

. 0 , . , enormig, meist gegen den Grund zu am breitesten, spitz,

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i , ,. o ,!., begrannten Zähnen. Tragblätter breiter und

kürzer als die Stengelblätter, lederseits mit 3 V,5= z* v-u /t?- cu u- ^.^ t

° J uu ° Dl s o spitzen Zahnen (rig. 51 d bis h), auf-

recht. Aehre bald sehr verlängert. Kelch knhl t? i *. v t ui*

s "-civ.il Kam, zur Pruchtzeit wenig aufgeblasen, mit