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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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fein drüsig'überlaufen;

flaumig, hell ockergelb, rostbraun geädert und aussen, besonders oben, rostbraundie Oberlippe kurz zweizähnig mit zurückgeschlagenen Lappen, die Unterlippedreilappig mit kleinen, kurz dreieckigen Seitenlappen und langvorgezogenem, der Kronröhre an Länge fast gleichkommendemMittellappen (Fig. 42 b). Kapsel eiförmig, im Kelch eingeschlossen,fein drüsig-flaumig. VII.

An felsigen, buschigen Abhängen, Waldrändern. Nurin Oesterreich in Südsteiermark bei Rohitsch und Cilli undin Krain an der kroatischen Grenze im Cabrankatale und auf demSkolj bei St. Canzian sowie im Küstenlande. Fehlt in Deutsch-land und in der Schweiz vollständig.

Allgemeine Ve rbreitung: Steiermark, Krain, österr.Küstenland, Kroatien, Balkanhalbinsel.

Bastarde sind in der Gattung Digitalis nicht gerade selten. Bisherwurden beobachtet: 1. Digitalis ambigua X D. purpurea (Blüten gross,blassgelb, rötlich überlaufen. Blätter weniger dichtfilzig als bei D. purpurea),bei Bückeburg. 2. D. lutea XD. purpurea (= D.purp urascens Roth)(Blüten in der Grösse die Mitte zwischen denen von D. lutea und purpureahaltend, blassgelb, besonders am Rücken purpurn überlaufen. Blätter etwasfilzig), nicht selten in Baden, in der Rheinprovinz und der Rheinpfalz. 3. D.ambigua XD. lutea (= D. media Roth) (Blüten kleiner als bei D. ambigua,mit mehr spitzen Zipfeln, innen dunkel punktiert), bei Gnadenfeld in Schlesien.

DCLXXXII. Erinus 1 ) L. Leberbalsa

Die Gattung umfasst nur unsere Art.

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Taf. 240,

Fig. 42. Digitalis 1 e v i gat aWaldst. et Kit. a Habitus 0/3 natürl.Grösse), b Krone (ausgebreitet). c Keimpflanzen von Digitalisambigua Murr.

Erinus alptnus L. Alpen-Leberbalsam.Fig. 5 und Fig. 43.

Ausdauernd. Wurzelstock kriechend, mehrköpfig. Stengeleinzeln, aufrecht, 3 bis 10 mm hoch, locker kraushaarig. Diegrundständigen

Laubblätter in deutlicherRosette,keilig-läng-lich,in denkurzen Stiel zugeschweift, einge-schnitten-gesägt oder kerbsägig, zerstreutbehaart. Stengelblätter wechselständig,zahlreich, keilig, vorn 3- bis 5-zähnig.Blüten in endständiger, einfacher, armblü-tiger Traube oder Doldentraube. Trag-blätter lanzettlich-keilig, meist ganzrandig,etwa so lang wie die drüsig-flaumigen Blüten-stiele. Kelch 5-teilig, mit linealen, drüsiggewimperten Abschnitten. Blumenkronetrichterig-stieltellerförmig mit den Kelchetwas überragender Röhre und hellvio-lettem, flachausgebreitetem, fast regel-mässig 5-spaltigem Saum mit ausgerandetenZipfeln. Staubblätter 4, zweimächtig, in der

Fig. 43. Erinus alpinus L, in den Waadtländer Alpen.Phot. J. C. Th. Uphof. Amsterdam.

') Griech. öglv&og [erineos], eigentlich wilder Feigenbaum; schon bei Dioscorides Name einer Milchsaftführenden Pflanze, von Linne willkürlich auf unsere (keinen Milchsaft enthaltende) Pflanze übertragen.