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mittleren und oberen sitzend, eiförmig, am Grunde abgerundet oder abgestutzt, stumpf, un-gleich eingeschnitten-kerbsägig. Blüten ziemlich lang gestielt, in lockeren, endständigen,sich zuletzt stark verlängernden Trauben. Tragblätter eiförmig, die unteren eingeschnitten kerb-
sägig, die oberen oftganzrandig. Blütenstieleetwas länger als der Kelchund fast so lang wie dieTragblätter, aufrecht ab-stehend. Kelchzipfel ver-kehrt-eilänglich, stumpf,so lang wie die Kapsel.Blumenkrone radförmig,mit sehr kurzer Röhre,5 bis 7 nun breit, tief azur-blau. Kapsel eiförmig,länger als breit, seicht aus-gerandet, der Griffel dieAusrandung weit über-ragend (Fig. 30 i). Sameneiförmig, halbkugelig, un-ten ausgehöhlt, gelbbraun(Fig. 30 k, 1). — III bis V.Meist nicht seltenauf Aeckern, Brachen, er-digen, grasigen Stellen;verbreitet in Süd- undMitteldeutschland,fehlt jedoch im grösstenTeile der norddeutschenTiefebene(nur in Branden-burg und im südlichstenPommern) sowie östlichder Oder (hier nur beiBerlinchen, Ruwen undPyritz). In Oesterreich nicht selten im nördlichen Zentralböhmen, in Mähren, Nieder-und Oberösterreich, seltener in Kärnten und Tirol. In der Schweiz sehr zerstreut.Allgemeine Verbreitung: Süd- und Osteuropa.
Aendert ab: var. procümbens Doli. Stengel niederliegend mit meist abstehenden Aesten (Mannheim).
59. Veronica triphyllos L. Dreiblätteriger Ehrenpreis. Taf. 239, Fig 7-
Einjährig. Stengel aufrecht, im untern Teile oft ästig, (2) 5 bis 10 cm hoch, kurzkrausflaumig und im oberen Teile dicht fein drüsenhaarig. Laubblätter sitzend, spärlich kraus-behaart; die unteren eirundlich - stumpf, tief eingeschnitten-gekerbt bis fast 5-lappig, dieoberen handförmig 5-spaltig bis 5-teilig, mit linealen, stumpfen Abschnitten und breiteremEndabschnitt. Blüten in den Achseln ihrer Tragblätter in lockeren, wenigblütigen, oft fastdoldigen Trauben. Tragblätter tief 3-spaltig, mit linealen, stumpfen Abschnitten, dieuntersten den oberen Stengelblättern oft gleichgestaltet. Blütenstiele ungefähr so lang wieder Kelch, später etwas verlängert und länger als die Kapsel. Kelchzipfel eilanzettlich
Fig. 30. Veronica peregrinaL. a Habitus ( 2 /s nalürl. Gl össe). b Unreife Kapffl rrit
Kelch und Tragblatt. — Veronica agrestis L. c Habitus ( 2 /b natürl. Grösse), d Blüte.
e Fruchtkapsel mit Kelch. f,g Samen. — Veronica praecox All. h Habitus ( 2 /b natürl.
Grösse), i Kapsel mit Kelch, k, 1 Samen.