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Chemische Untersuchung des Schwefelwassers bei Sebastiansweiler : eine Inaugural-Dissertation
Entstehung
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•?) Die Alcoholaufiösung von dem festen Rück-stände gab durch Verdunsten wieder einen Rück-stand , in -welchem zahlreiche Würfelchen zu be-merken waren, und welcher mit Platinauflösungkeinen Niederschlag gab. Also enthält das WasserKochsalz (Chlornatrium) und kein Chlorkalium.

8) Die wässerige Aullösung des eben erwähn-ten salzigen Rückstandes wurde durch kleesauresAmmoniak selbst nach mehreren Stunden nicht ge-trübt, erzeugte dagegen mit Kalkwasser, Aetzam-moniak und Aetzkali Flöckchen und wurde vonkohlensaurem Kali in der Kälte nicht, beim Erhirtzen aber stark getrübt. Hieraus ergiebt sich, dafsdas Wasser Chlormagnium und zugleich, dafses kein Chlorcalcium enthält.

9) Derjenige Theil des festen Rückstandes, dersich leicht im Wasser und nicht im Alcohol auf-löst, giebt durch Krystallisation säulenförmige Kry-stalle, deren schnelles Verwittern Glaubersalzanzeigt. Die wässerige Auflösung dieses Theils desfesten Rückstandes giebt mit Aetzkali einen flocki-gen , mit phosphorsaurem Natron und Ammoniakzugleich einen krystallinischen Niederschlag (phos-phorsaure Ammoniak - Bittererde), wodurch Bit-tersalz angezeigt wird (mit Auflösung von Chlor-baryum entsteht ein starker, [zum Theil] in Säurenunauflöslicher Niederschlag).

Mit Platinauflösung entsteht eine Spur von gel-bem Staub, eine Anzeige von einer Spur von scliw e-felsauremKali