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Metalle.
der Rückstand wie oben weiter behandelt (Kaliumoausticum alcohole depuratum). Reines Kalium-hydroxyd gewinnt man auch durch Einwirkung vonKaliumsulfat auf die berechnete Menge kristallisiertesBariumhydroxyd.K 2 S0 4 -f Ba(0H) 2 • 8H 2 0 = 2 KOH-f BaS0 4 + 8H 2 0.
Kali causticum lusum, Kaliumhydroxyd,bildet trockene, weiße, an der Luft feucht werdendeStücke oder Stäbchen mit kristallinischem Bruche.Die wässerige Lösung gibt beim Übersättigen mitWeinsäurelösung einen weißen, kristallinischen Nieder-schlag.
Prüfung. Auf Kieselsäure, Tonerde (Trübung derH 2 0-Lösung durch Weingeist), auf Kohlensäure (Kochender Lösung mit bestimmter Menge Kalkwasser, das Mitratdarf mit HN0 3 kein C0 2 entwickeln; etwa 4°/ 0 K 2 C0 3sind zugelassen), auf Salpetersäure (mit H 2 S0 4 undFeS0 4 ), auf Schwefelsäure (mit Ba(N0 3 ) 2 ), auf Salz-säure (mit AgN0 3 ), auf salpetrige Säure (mit KJ undStärkein saurer Lösung, vgl. S. 73). Gehaltsbestimmungs. Bd. III.
Liquor Kali caustici, Kalilauge, enthält 15°/ 0KOH, spez. G. 1,138—1,140.
Gehaltsbestimmung s. Bd. III.
Tinctura kalina ist eine Lösung von 1 Teil KOHin 6 Teilen Alkohol.
Kaliiimchlorid, Chlorkalium, KCl, findet sichals Mineral (Sylvin) und als Bestandteil von Doppel-salzen (s. S. 66). Reines Chlorkalium läßt sich dar-stellen durch Neutralisation von Kaliumhydroxyd oderKaliumcarbonat mit Salzsäure und Eindampfen derLösung bis zur Kristallisation. Weiße, in Wasserleicht lösliche Würfel.