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1 (1914) Anorganische Chemie
Entstehung
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Schwefel.

III.

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2S0 2 + 2HN0 3 + H 2 0 = 2II 2 S0 4 + N 2 0 3

/OHN 2 0 3 + 2S0 2 -f 20 + H 2 0 = 2S0 2 <

^ONO

OH

2S0 2 < +H 2 0--=2H 2 S0 4 + N 2 0 3 .

M)NO

Bei Gegenwart von wenig Wasser entsteht hier zunächst

/OHaus N a 0 8 , S0 2 und O die Nitrosylschwefelsäure 80 a\ '

die durch mehr Wasser in Schwefelsäure und N 2 0 3 zerfällt;dieses reagiert dann von neuem mit S0 2 , 0 und H 2 0.

Die die letzte Bleikammer verlassendenAbgase" läßtman unten in die Gay-Lussac-Türme, mit Koks gefüllteBleitürme, eintreten; in diesen rieselt von oben 80°/ 0 igeSchwefelsäure, Gloversäure, nieder, welche die Gase ab-sorbiert. Die unten ablaufendeNitrose", eine Losungvon Nitrosylschwefelsäure in Schwefelsäure,

OH2H 2 S0 4 + [N0 2 4- NO] = 2S0 2 / + H 2 0,

oder N 2 0 3 X ONO

läßt man dann den Gloverturm herabrieseln, in dem ihrvon unten die 300° heißen Röstgase entgegenströmen; da-durch wird Stickoxyd wieder frei,OH

2 SO,

ONO

4- S0 2 4- 2H 2 0 = 3H 2 S0 4 + 2NO,

und tritt zusammen mit dem S0 2 wieder in die erste Biei-kammer ein, während unten die Gloversäure (mit 7582°/ 0H ? S0 4 ) den Turm verläßt. Die Gase werden dadurch fastvollständig wiedergewonnen, so daß eine geringe MengeSalpetersäure genügt, große Mengen S0 2 zu oxydieren.Gleichzeitig wird die im Gay-Lussac-Turm verdünnte Saurekonzentriert, so daß sie zum Teil von neuem für diesenTurm verwendet werden kann. Ein geringer Teil der Sal-petersäure wird zu Stickoxydul und Stickstoff reduziert, die