Schwefel.
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man sammelt den Schwefel dann auf einem Kolatorium,wäscht wiederholt mit Wasser aus, bis dieses neutralabläuft, trocknet ihn bei 40°—50° und zerreibt ihn.-Uurch diese Behandlung werden sowohl Schwefelsäurewie auch Schwefelarsen als arsenigsaures bzw. sulf-arsenigsaures Ammoniak entfernt.
H 2 S0 4 + 2NH 3 = (NH 4 ) 2 S0 4 .As 2 S 3 +6 NH 4 0H=(NH 4 ) 3 As0 3 + (NH 4 ) 3 AsS 3 + 3 H ä O.
Hellgelbes, trockenes, geruch- und geschmacklosesPulver.
Prüfung. Auf erdige Verunreinigungen, Ton usw.(er hinterlasse beim Glühen höchstens 1% Rückstand undlöse sich in Natronlauge beim Kochen fast völlig —4S-f-6NaOH = 2Na 2 S-f Na 2 S 2 0 3 + 3H 2 0). Auf H 3 S0 4(Reaktion); auf Arsen (mit Ammoniak bei 35—40° schütteln,1 Stunde stehen lassen, das Filtrat darf beim Ansäuern mitHCl sich nicht gelb färben, noch auch nach Zusatz von H 2 S).As 2 S 3 + 6NH 3 + 3H 2 0 = (NH 4 ) 3 As0 3 + (NH 4 ) 3 AsS 3 .As 2 0 3 + 6NH 3 4- 3H 2 0 = 2(NH 4 ) 3 As0 3 .2 (NH 4 ) 3 AsS 3 4- 6HC1 = As 2 S 3 + 6NH 4 C14- 3H 2 S.As 2 0 3 4- 3H 2 S = As 2 S 3 4- 3 H 2 0.
Sulfur praecipitatum, Schwefelmilch, Lac sul-furis, wird dargestellt, indem man Kalkmilch mitSchwefel kocht und zu dem Filtrat so viel Salzsäurehinzufügt, daß nur das entstandene Calciumpentasulfid,nicht aber das Calciumthiosulfat zersetzt wird.
3Ca(OH) 2 4- 12S = 2CaS B 4~ CaS. 2 0 3 4- 3H 2 0,CaS 6 4- 2 HCl = 4S -j- H 2 S -\- CaCl 2 .
Man hört mit dem Zusetzen der Säure auf, so-bald die ursprünglich gelbe Lösung farblos wird undnur mehr schwach alkalisch reagiert. Gießt man um-gekehrt die Schwefeilauge in die Salzsäure, so ent-