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2. Monocotyledones 2 (1907)
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blätter nach der Blüte nicht zusammenneigend. In der westl. Schweiz (Orbe im Kanton Waadt 1905 und1906) beobachtet. O. Büngei Boiss. in Mähren (Wlkosch bei Gayal beobachtet. Von Bastarden werdeneinzig O. Bo ucheanum Aschers. X O. tenuifolium Guss. aus Mähren (Bisenz bis Ratschkowitz und Zadowitz.Verhandl. Brunn XL. 1901) und O. nutans L. X O. B oucheanum Aschers, aus Biebrich (Schlossgarten) beiWiesbaden erwähnt.

Die Blüten sind teils proterandrisch (nr. 624) teils proterogyn (nr. 623). Bei Sonnenbeleuchtung breitensich die Perigonblätter zu einem breiten Stern aus. Von den 6 Staubblättern öffnen sich die 3 äussern zuerst.Honig wird von 3 Septaldrüsen abgesondert (Fig. 365 c). Bei trüber Witterung und nachmittags schliessen sichdie Blüten, wobei sich dann Selbsbestäubung vollziehen kann. Gelegentlich kann Gynodioecie beobachtetwerden. Die Verbreitung der Samen erfolgt durch den Wind oder durch Ameisen (nr. 624).

1. Staubfäden stark (blumenblattartig) verbreitert, an der Spitze dreizähnig, der mittlere Zahn den Staub-beutel tragend (Fig. 36/c, d, 368 c). Blütenstiele kürzer als das 20 bis 27 mm lange, glockenförmige Perigon 2.

1*. Staubfäden bandartig, zugespitzt oder pfriemlich (stets ohne Zähne und Leisten), alle gleichgestaltet (Fig. 365b, 366c. 369b, c) .......................... 3.

2. Fruchtknoten eiförmig (Fig. 368 b), kürzer als der Griffel. Staubfäden auf der Innenseite mitzahnloser Leiste (Fig. 368c). Laubblätter zur Blütezeit noch frisch ........ O. nutans nr. 624.

2*. Fruchtknoten kugelförmig (Fig. 367 e), so lang als der Griffel. Staubfäden auf der Innenseitemit einer in einen spitzen Zahn (Fig. 367 c, d) endigenden Leiste. Laubblätter zur Blütezeit bereits abge-storben. Wild nur in Ober- und Niederösterreich, Mähren. ........ O. B o ucheanum nr. 625.

3. Blüten in einer anfangs am Scheitel kegelförmig gedrungenen, später verlängerten, reichblütigenTraube. Fruchtstiele der Traubenspindel angedrückt ..................... 4.

3*. Blüten in einer lockeren, kurzen Traube. Fruchtstiele abstehend, mitnach aufwärts gerichteten Kapseln. 5.

4. Laubb*lätter zur Blütezeit bereits absterbend. Perigonblätter nach dem Verblühen frei, nicht zu-sammenschliessend (aber eingerollt). ................ O. Pyrenaicum nr. 626.

4*. Laubblätter zur Blütezeit noch ganz erhalten. Perigonblätter nach dem Verblühen zusammengerolltund fest zusammenschliessend. Nur in Niederösterreich ........... O. pyramidale nr. 627-

5. Tragblätter der untersten Blüten in der Regel so lang oder länger (seltener kürzer) als die Blüten-stiele. Blätter zur Blütezeit bereits verwelkt. Nur in Niederösterreich ...... O. com osum nr. 621.

5*. Tragblätter der untersten Blüten stets kürzer als die Blüten-stiele. Blütenstand mit den Blättern erscheinend ........ 6.

6. Zwiebel von Brutzwiebeln umgeben. Blätter 2 bis 5 (8) mm breit.Kapsel an der Spitze fast gestutzt (Fig. 367a). O. umbellatum nr. 623.

6*. Zwiebel in der Regel ohne Nebenzwiebeln. Blätter gewöhnlichnur 1 bis 2 mm breit. Kapsel am Scheitel stark vertieft (Fig. 366 d).Im Osten und Südosten ........ O. tenuifolium nr. 622.

621. Ornithogalum comösum L. Schopfiger Milchrstern. Fig. 365.

Ausdauernd, 10 bis 40 cm hoch. Zwiebel eiförmigbis länglich (bis ca. 2,5 cm dick). Stengel aufrecht. Blättermeist zu 5 bis 6, grundständig, linealisch, flach, gewöhnlichnur 3 bis 4 (bis 10) cm breit, zugespitzt, stumpflich, ohneweissen Mittelstreifen, am Rande fein stachelig gewimpert,zur Blütezeit meist schon verwelkt. Blütenstand eiförmigoder länglich, nur oberwärts doldenähnlich, ziemlich locker,5 bis 20 (30) Blüten enthaltend; die untern Blüten entfernt,lragblätter häufig linealisch, zugespitzt, die untern bisüber 4 cm lang, so lang oder länger als die stets aufrechtenBlütenstiele. Perigonblätter länglich-lanzettlich, 12 bis 20mm

^ Un M b ;! f.T hTe[ l StUmpf ' innen Wdss ' aUSS6n mU «*«.o... f .i 1 ....., ugrünem Mittelstreifen. t ruchtkapsel fast kup-elig- 7 bis " Habitus (V» nat « rl - Grösse), b Staubblatt.

1 Mmm !. rVlffol.-, O , ,-, SS' c Querschnitt durch den Fruchtknoten, mit

1U mm lang. drittel Ca. 2 mm lang. Samen 2 bis 2,5 mm, regelmässig angeordneten Raphidenbündeln.

Schwarz, rauh (Fig. 365 e, f, p) __ TV Kio \/T d Fruchtka P sel - «> /Same (von aussen).

v ö ' 8/ - iv D 'S VI. g Schnitt durch den Samen mit Keimling

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