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Tafel 57.
Erklärung der Figuren.
Fig. 1. Luzula campestris. Habitus.
„ la. Blüte (geöffnet).
,, Ib. Same.
„ 2. Luzula silvatica. Habitus.
,, 2a. Fruchtkapsel (geöffnet).
„ 2b. Same (im durchfallenden Licht).
„ 3. Luzula nemorosa. Habitus.
Fig. 3a. Blüte (geöffnet.)
„ 3b. Reife Frucht (geöffnet), darüber 3 Samen.
„ 4. Luzula pilosa. Habitus.
„ 4a. Blüte (geöffnet).
„ 4b. Same (von aussen).
„ 4c Schnitt durch den Samen (Embryo grün imdunkeln Endosperm).
82. Weibliche Aehren dick, dichtbliitig.....................83.
82*. Weibliche Aehren schmal, schlank, locker. Kalkliebende Pflanzen.........85.
83. Aehren meist aufrecht oder wenig nickend. Schläuche kurz gewimpert. C. fimbriata nr. 491.83*. Aehren (besonders die untern) überhängend.................. 84.
84. Stengel oberwärts rauh. Tragblätter dunkelrotbraun, mit grünem oder hellbraunem Mittelstreifen.Häufig in den Alpen auf kalkarmer Unterlage................C. frigid a nr. 489.
84*. Stengel glatt. Tragblätter schwarzpurpurn mit hellerem Mittelstreifen. Sehr seltene Alpenpflanze.
C. atrofusca nr. 490.
85. Weibliche Aehren sehr lockerblütig, hängend, lang und fadendünn gestielt. Schläuche allmählichin den am Rande rauhen Schnabel verschmälert. Verbreitete Alpenpflanze. . . . C. ferruginea nr. 492.
85* Weibliche Aehren ziemlich dichtblütig, aufrecht. Schläuche plötzlich in den kurzen Schnabelverschmälert (Fig. 244d). Seltene Alpenpflanze (Südalpen, Nordtirol).......C. refracta nr. 493.
86. Schnabel der Schläuche verlängert, mit 2 borstlichen, am Rande rauhen Spitzen (Fig. 245 d).Pflanze Ausläufer treibend. Selten in Westdeutschland............C. le vigat a nr. 494.
86*. Schnabel der Schläuche verlängert und glatt, oder aber sehr kurz.......... 87.
87. Pflanze dicht rasenförmig. Schläuche mit langem, glattem, zweizähnigem Schnabel, undeutlichfeinnervig (Fig. 246y). Häufig in Buchenwäldern..............C. silvatica nr. 495.
87*. Pflanze kurze Ausläufer treibend. Schläuche mit sehr kurzem, gestutztem Schnabel, erhabenlängsnervig (Fig. 247 c, d)............ ..........C. strigosa nr. 496.
88. Schläuche sehr gross, mit dem Schnabel 5 bis 7 mm lang, oft aufgeblasen. Aehren lockerblütig 89.88*. Schläuche klein, kaum über 4 (5) mm lang. Aehren dicht............92.
89. Nur eine einzige männliche Aehre..................... 90.
89*. Mehrere männliche Aehren, die unterste oft klein; die weiblichen mit langen, laubigen Hüll-blättern ....................................91.
90. Stengel bis oben beblättert. Hüllblätter lang, meist die Spitze des Blütenstandes erreichend odersogar überragend........................C. depauperatanr. 497.
90*. Stengel nur ganz unten beblättert. Hüllblätter nicht laubblattartig, viel kürzer als der Blüten-stand. Im Südosten.........................C. Mich elii nr. 498.
91. Schläuche meist deutlich 4- bis 5-zeilig angeordnet. Weibliche Aehren sehr dick.
C. hordeistichos nr. 499.91*. Schläuche unregelmässig vielzeilig. Weibliche Aehren schlank-zylindrisch. C. secalina nr. 500.
92. Blattscheiden an der Mündung (der Blattfläche gegenüber) mit einem meist deutlichen, trocken-häutigen Anhängsel. Weibliche Aehren voneinander meist entfernt...............93.
92*. Blattscheiden fast stets ohne Anhängsel. Die oberen weiblichen Aehren einander genähert.Schläuche zur Fruchtzeit sternförmig, spreizend abstehend.............C. flava nr. 506.
93. Schnabel am Rande fein rauh (Fig. 251 e)..................94.
93*. Schnabel am Rande glatt....................... . 96.
94. Tragblätter stumpf, nicht stachelspitzig (Fig. 250 c, e) . . . C. Ho rnschuchiana nr. 503.94*. Tragblätter stachelspitzig . ......................95.
95. Pflanze dichtrasenförmig, graugrün. Schläuche nervig........C. distans nr. 501.
95*. Pflanze lockere Rasen bildend. Schläuche schwachnervig, mit nur 2 stark hervortretenden, grünen
Seitennerven (Taf. 53, Fig. 2 a)..................... C. bin er vis nr. 502.
96. Hüllblätter langscheidig, wagrecht abstehend, ungefähr so lang als der Blütenstand. Pflanzegelb- oder grasgrün. Schläuche meist punktiert (F : g. 252 e), aufgeblasen.....C. punctata nr. 504.
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