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Fig. 5 b), nur unter den männlichen Aehren rauh, beblättert. Scheiden behaart, mit undeut-lichen Quernerven, die grundständigen bräunlich bis purpurrot, schwach netzfaserig. Spreiten+ - dicht behaart, flach oder etwas rinnig. Weibliche Aehren 2 bis 4 (6), ziemlich entfernt,fast über die ganze Länge des Stengels verteilt, oval bis kurzzylindrisch, 1 1 J2 bis 2 l jz cmlang, aufrecht, sitzend oder ± (besonders die untersten) gestielt, lockerfrüchtig. MännlicheAehren (1) 2 bis 3, einander genähert, jedoch von den weiblichen bedeutend entfernt,schlank zylindrisch. Hüllblätter laubblattartig. langscheidig, so lang oder länger als derBlütenstand, die der männlichen Aehren klein. Tragblätter schmafpfriemlich, trockenhäutigberandet, mit langer, oft gesägter Spitze, oben braun bis bräunlich mit grünem Mittelstreifen,i behaart. Schläuche ei-kegelförmig, 5 bis 6 (8) mm lang, mehrnervig, lang geschnäbelt,dicht oder zerstreut kurzhaarig, gelbgrün (Taf. 54, Fig. 5 a), zuletzt braun, in einen mit langen(bis 2 mm), schlanken, später abstehenden Zähnen versehenen Schnabel übergehend, längerals die Tragblätter. Narben 3. Früchte verkehrt-eiförmig, dreikantig. — IV bis VI.
Häufig auf sandigem oder lehmigem Boden, an Gräben, auf nassen Wiesen, inHecken, auf trockenen Sandfeldern, zwischen Pflastersteinen, an Wegrändern, an Dämmen,auf der grauen Düne, in Dünentälern, von der Ebene bis in die Voralpen (Obernberg undVals im tirolischen Inntal noch bei 1500 m).
Allgemeine Verbreitung: Fast ganz Europa (fehlt ganz im Norden), gemässigtesAsien, Nordafrika.
Aendert wenig ab: var. hirtiförmis Pers. Schläuche zerstreut behaart; die Pflanze sonst völlig kahl.
515. Carex aristäta R. Br. Grannen-Segge. Fig. 256d bis f.
Ausdauernd, 60 bis 100 (fast 200) cm hoch, Ausläufertreibend. Stengel aufrecht, stumpf-dreikantig (Fig. 256 d),am Grunde ± stark verdickt. Grundständige Scheiden braunbis schwarzbraun, stark netzfaserig, weichhaarig. Blattspreitenflach (bis 7 mm breit), oberseits glatt und kahl, unterseitsnervig, schwach behaart, am Rande rauh. Weibliche Aehren(2) 3 bis 4, etwas genähert, zylindrisch, bis 7 cm lang, meistdicht- und reichblütig; männliche Aehren 2 bis 4, gedrängt-genähert, schlank-zylindrisch. Hüllblätter verlängert, etwa solang oder länger als der Blütenstand, die unteren kurz-, dieoberen kaum scheidig. Weibliche Tragblätter meist bleich-grünlich mit nicht stark ausgeprägtem Mittelstreifen, etwasplötzlich in die lange Grannenspitze auslaufend (Fig. 256f).Schläuche ei-kegelförmig, ca. 7 mm lang, 10- bis 12-nervig(Fig. 256 e), nur in der oberen Hälfte auf den Nerven und amGrunde des Schnabels zerstreut-behaart oder aber ganz kahl, in einen langen, mit 2 schlanken,zuletzt abstehenden, innen mit meist ganz glatten Zähnen versehenen Schnabel ausgehend(Fig. 256 e). Narben 3. Frucht elliptisch-dreikantig, häufig fehlschlagend. — V, VI.
Selten auf buschigen Wiesen, in Sümpfen; nur in Nordwestdeutschland.
var. Siegertiäna Uechtr., Aschers. (= C. orthostächys Rupr., = C. vesicaria X C. hirta Wimmer.)Männliche Aehren 3 bis 4, gedrängt genähert. Schläuche oberwärts zerstreut behaart. Stengel zwischen denbeiden obersten weiblichen Aehren rauh. Unterstes Hüllblatt scheidenartig, l cm lang, länger als der Blütenstand(Schlesien: Neudörfer Wiesen bei Canth, vor Koslau). — var. Cujävica Aschers, et Spribille. Stengel zwischenden beiden obersten weiblichen Aehren glatt oder schwach rauh. Schläuche fast kahl. Männliche Aehren 2 bis 3,entfernt; weibliche Aehren 2 bis 3. Unterstes Hüllblatt scheidenartig (bis 1 cm lang), so lang oder kürzer alsder Blütenstand (Posen: zwischen Balino und Slonsk bei Inowrazlaw). — var. Kirschst einiäna Aschers, et
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Fig. 256. Carex nutans Host.a Stengelquerschnitt, b Frucht^chlauchmit Tragblatt, c Frucht. Carex ari-stäta R. Br. d Stengelquerschnitt,e Reifer Fruchtschlauch, f WeiblichesTragblatt.