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2. Monocotyledones 2 (1907)
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Graebner. Stengel zwischen den beiden obersten weiblichen Aehren rauh. Männliche Aehren 2 bis 3, entfernt.Hüllblätter nicht oder kaum scheidenartig, kürzer als der Blütenstand. Weibliche Aehren sehr schmal. Schläuchefast kahl, meist fehlschlagend (Brandenburg: Kleiner Hüllpfuhl bei Klein-Behnitz im westl. Havelland).

Allgemeine Verbreitung: Russland, N. W. Deutschland, gemässigtes AsienNordamerika.

Von Bastarden sind aus der Gruppe nr. 507 bis 515 bekannt: 1. Carex ps eudo c vp erus L. X C.rostrata Stokes (= C. Jüsti Schmidtii P. Junge.), 1903 im Moor bei Crurau bei Lübeck für Mittel-europa neu entdeckt. 2. C. rostrata Stokes X C. vesicaria L. (= C. Pan ne witziän a Figgert, -= C.Friesii aut), mehrfach beobachtet. 3. C. rostrata Stokes X C. riparia Curt. (= C. BeckmannianaFigert), mehrfach. 4 C. rostrata Stokes X C. lasiocarpa Ehrh., selten in Schlesien (bei Liegnitz, Reisichtbei Haynau), Preussen. bei Hamburg (bei Fiel) und in Pommern (Datjower Moor bei Köslin). 5. C. vesi-caria L. X C. riparia Curtis (= C. Csomadensis Simonkai), nur aus Schlesien (Bienowitzer Bruch beiLiegnitz) nachgewiesen. 6. C. vesicaria L. X C. hirta L. (= C. Grössii Fiek), in W'estpreussen (zw. Tiegen-hof und Reinland, Grabenrand). 7. C. acutiformis Ehrh. X C. lasiocarpa Ehrh. (= C. UechtrizianaRichter), nur bei Berlin (Grunewald) und Schönebeck (Pretzin) mit Sicherheit konstatiert. 8. C. glauca MurrayX C. acutiformis Ehrh. (= C. Jaegeri F. Schultz), selten im Oberrheingebiet. 9. C. riparia Curt.X C. nutans Host (= C. Toezensis Simonkai, = C. Fleischeri Podpera), selten in Böhmen (Hochpetschbei Brüx). 10. C. vesicaria L. X C. lasiocarpa Ehrh. (= C. Köhtsii Richter), selten in Pommern (Friede-wald bei Schivelbein) und in Schlesien (Liegnitz). 11. C. riparia Curt. X C. vesicaria L. (= C. evolütaHartm.), selten 12. C. pseudocyperus L. X C. vesicaria L. (= C. Wolteri Rud. Gross), 1903 bei Tiegen-hof in Westpreussen neu entdeckt.

1. Aehrchen (scheinbare Blüten) zu einer einzelnen, endständigen Aehre vereinigt (Monostächyae) 2.1*. Aehrchen (scheinbare Blüten) zu mehreren Aehren, welche zusammen einen kopfigen, ährigen oder

traubigen Blütenstand bilden, vereinigt......................... 9.

2. Aehren eingeschlechtig (ausnahmsweise androgyn, d. h. mit männlichen und weiblichen Blüten).Pflanzen zweihäusig. Tragblätter der weiblichen Blüten nicht abfallend (bis zur Fruchtreife bleibend) . . 3.

2*. Weibliche Tragblätter vor den Schläuchen abfallend. Schläuche zuletzt zurückgeschlagen.Pflanzen einhäusig................................. 7.

3. Narben 2.............................. 4.

3*. Narben 3. Pflanzen einhäusig. Aehren oben männlich, unten weiblich (mannweiblich = androgyn) 6.

4. Pflanze einhäusig. Blütenstand kopfig. Aehren androgyn (Fig. 210 b). Seltene Moorpflanze.

C. capitata nr. 413.4*. Pflanze normal zweihäusig........................ 5.

5. Pflanze unterirdische Ausläufer treibend. Stengel in der Regel glatt. Schläuche eiförmig.

C. dioica nr. 411.

5*. Pflanze dichte, feste Horste bildend. Stengel oberwärts rauh (vgl. var. glabresccns, Bd. II,

pag. 54). Schläuche länglich-lanzettlich.................C. Davalliana nr. 412.

6. Weibliche Tragblätter länger als die Schläuche (Fig. 211c), diese einhüllend. Kalkliebende Felsen-pflanze der Alpen.........................C. rupestris nr. 414.

6*. Weibliche Tragblätter zuletzt nur halb so lang als die Schläuche (Fig. 212d). Aeusserst seltenauf Sandboden (nur bei Leipzig und in Brandenburg beobachtet)........C. obtusata nr. 415.

7. Narben 2. Pflanze lockerrasenförmig. Auf Flachmooren .....C. pulicaris nr. 416.

7*. Narben 3. Grundachse schlank, kriechend, Ausläufer treibend........... 8.

8. Aehrchenachse nicht verlängert. Stengel nur ein Blatt tragend . . C. pauciflora nr. 417-8*. Aehrchenachse verlängert, als dicke Borste aus dem Fruchtschlauch hervorragend. (Taf. 21,

Fig. 28)...........................C. m i er o gl och in nr. 418.

9. Alle Aehren in der Regel unter sich + gleich (vgl. C. disticha und arenaria), androgyn (Homo-stächyae). Pflanzen kahl.............................. 10.

9*. Aehren eingeschlechtig, die endständigen (bisweilen auch die oberen seitenständigen) normalmännlich, die übrigen weiblich (Eucärex, Heterostächyae), seltener die endständigen Aehren zweigeschlechtig.d. h. an der Spitze oder am Grunde weiblich. Blätter am Rande rauh.............40.

10. Aehren zu einem kopfartigen Blütenstande vereinigt; dieser am Grunde von mehreren laubartigenHüllblättern umgeben............................... 11.

10*. Aehren zu einem einfachen oder zusammengesetzten, ährigen Blütenstande vereinigt (seltener kopfartigzusammengestellt und dann ohne laubartige Hüllblätter)................... 12.

11. Köpfchen grün, reif hellbraun. Narben 2..........C. cyperoides nr. 419.

11*. Köpfchen (zur Blütezeit) weiss. Narben 3. Selten, fast nur in den Südalpen C. Baldensis nr. 420.