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2. Monocotyledones 2 (1907)
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v^ig. 258 e, f), gestielt. Frucht oval, zusammengedrückt (Fig. 228 g, h). Narben 2(Fig. 228 c, d). - V, VI.

Häufig an Ufern, an Bächen (besonders an langsam fliessendem Wasser), an Weihern, inder Verlandungszone, in Schwingrasen, auf Waldmooren, auf überrieselten Streue- und Ried-wiesen, in Erlenbrüchen, in Dünenmooren, auf Strandwiesen (fehlt aber im Hochmoor), in der^bene und in der Bergregion (kaum über 1000 m übersteigend); vorzugsweise auf minerali-schem Boden.

Allgemeine Verbreitung: Fast ganz Europa, West- und Nordasien, Nord-afrika, Nordamerika.

Diese Art ist sehr veränderlich: 1. subsp. cory ndph ora (Petermann) Aschers, et Graebner. Pflanze" r aftig. Aehren schlank, zylindrisch, meist überhängend, die unteren lang gestielt. Tragblätter meist deutlichan ger oder doch so lang wie die Schläuche; diese beiderseits + gewölbt. Blätter meist bis 9 mm breit.

var. genuin a Aschers. Schläuche kurz zugespitzt, eiförmig bis länglich, ca. 3 mm lang, beiderseitss= e wölbt, ungefähr so lang wie die spitzen Tragblätter. Aehren schlank, entfernt. Sehr häufig.

var. strictifolia (Opitz) Aschers. Blätter starr. Schläuche stärker zusammengedrückt, deutlicherv ig, bedeutend kürzer als die lang zugespitzten Tragblätter. Nicht selten.

var. chlordtica Kükenthal. Schläuche lang zugespitzt, erhaben nervig, stark zusammengedrückt. Selten.var. sphaerocärpa Kükenthal. Schläuche rundlich, klein (kaum 2 mm lang), beiderseits gewölbt,r einervig, mit kurzen Spitzchen. Tragblätter sehr klein, so lang wie die Schläuche. Selten.

var. fluviätilis Kükenthal. Aehren kurz, 7 bis 8 mm dick, aufrecht, fast ungestielt. Tragblätteikürzer als die Schläuche. Pflanze meist kräftig. Nicht selten.

var. hdmilis Kükenthal. Pflanze niedrig (bis 15 cm hoch). Stengel meist gebogen. Aehren nichte 'ten zusammengedrängt, nicht sehr dick.

var. compäcta Kükenthal. Aehren an der Spitze zusammengedrängt. Zerstreut,var. an gustif ölia Kükenthal. Stengel schlaff. Blattspreiten schmal (nur 3 bis 4 mm). Pflanze kräftig.2. subsp. tri cos t ata (Kr.) Aschers. Pflanze meist niedriger. Stengel starr aufrecht. Blätter schmäler(Weht über 5 mm breit). Weibliche Aehren kürzer, zu 2 bis 3 aufrecht. Tragblätter kürzer als die aussena rker als innen gewölbten Schläuche, eiförmig, meist spitz. Zerstreut, nicht überall.

var. amblylepis (Peterm.) Aschers, et Graebner. Tragblätter ganz stumpf. Nicht selten,var. seminüda Beck. Tragblätter nur halb so lang als die Schläuche, oft stumpf. Selten.In seltenen Fällen sind in den Fruchtschläuchen auch schon Staubblätter konstatiert worden.Die Spitz-Segge ist eine der ergiebigsten und besten'Streuepflanzen der tiefer gelegenen, periodischei 'schwemmten oder künstlich bewässerten Streuewiesen. In günstigen Lagen liefert sie zwei Schnitte

(Juli

dinac

olei

und Herbst). Als häufige Begleiter finden sich Phragmites, Carex strieta und acutiformis, Phalaris arun-cea, Holcus lanatus, Equisetum palustre und limosum, Caltha, Lythrum salicaria, Mentha arvensis, Cirsium

r aceum, Spiraea ulmaria, Poa trivialis, Angelica silvestris usw.

^54. Carex Goodenöwii ') Gay (= C. caespitösa Good., = C. vulgaris Fries, = C. acuta

Ll - var. nigra L., = var. minor Sw., = var. angustifölia Celak., = C. polyändra Schkuhr,

= C. nigra Beck). Wiesen-Segge. Taf. 47, Fig. 5.

Im Havelland heisst diese Segge Blaugras.

Ausdauernd, 10 50 (90) cm hoch, unterirdische Ausläufer treibend, meist graugrün,

°ckere Rasen bildend. Stengel scharf dreikantig (Taf. 47, Fig. 5 b), aufsteigend, etwas steif

gebogen, nur oberwärts rauh. Scheiden meist nicht netzfaserig. Spreiten ziemlich starr aufrecht,

W 2 bis 3 (5) mm breit, häufig zusammengefaltet (beim Trocknen einwärts gekrümmt), + rauh.

^ütenstand gewöhnlich ziemlich kurz, mit 2 bis 4, kurz-zylindrischen, aufrechten, ungestielten

w eiblichen und meist nur 1 (seltener 2) männlichen Aehren. Hüllblatt der untersten Aehre

Ur zer, so lang oder etwas länger als der Blütenstand. Tragblätter eiförmig, stumpf, kürzer

s die reifen Schläuche (Taf. 47, Fig. 5 a), meist schwarz mit grünem Mittelstreifen. Schläuche

ternt sc hwach nervig, 2 bis 2,5 mm lang, rundlich, bikonvex, grün, seltener schwarz.

rben 2. Frucht oval, zusammengedrückt, dunkelbraun. V bis VIII.

') Benannt nach dem Engländer Samuel Goodenough, geb. 1741, gest. 1827, Bischof von Carlisle.