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2. Monocotyledones 2 (1907)
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rundlich-eiförmig, dunkelbraun, matt, glanzlos, beiderseits stark längsnervig (9- bis 11-nervig)»2 x \z bis 3 mm lang, sehr hart, plötzlich in den Schnabel verengt (Fig. 219f), auf derRückenseite schwach, auf der Vorderseite stark gewölbt. Narben 2 (Fig. 219 e). Fruchtrundlich, ziemlich hell (Fig. 219 g). V, VI.

Hie und da auf Flachmooren, in Sumpfwiesen, in Erlenbrüchen, an Gräben, in Wald-tümpeln, in Torfstichen, an quelligen Stellen, jedoch im allgemeinen seltener als nr. 436.

Allgemeine Verbreitung: Nord- und Mitteleuropa (fehlt in der Arktis undin Schottland), Serbien, S. W. Russland; für Nordasien fraglich.

Aendert wenig ab: var. ramösa Aschers, et Graebner. Blütenstand mit verlängerten Aesten:letztere oft einseitig überhängend. Hie und da.

var. gräcilis Aschers, et Graebner. Stengel schlank, fast fadenförmig. Blütenstand verlängert,stark unterbrochen. Blätter sehr schmal und rauh. Selten.

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438. Carex diändra 1 ) Schrank (= C. teretiüscula Good., = Vignea teretiüscula Rchb.).

Draht-Segge. Taf. 46, Fig. 5 und Fig. 233g.

Ausdauernd, 20 bis 60 cm hoch, lockere Horste bildend. Stengel dünn, untenfast stielrund (Taf. 46, Fig. 5 a), oben fast dreikantig (Taf. 46, Fig. 5 b), mit etwas konvexenSeiten. Grundständige Scheiden grau- oder gelbbraun, schwachglänzend, meist sich nichtin Fasern auflösend. Spreiten schmal (bis 2 mm breit), hohlrinnig zusammengefaltet(Fig. 223g, pag. 75). Blütenstand meist zylindrisch, mit kurzen einfachen, anliegendenAesten, kaum über 3 cm lang. Tragblätter rotbraun bis rötlich-hellbraun, mit breitem,weissem Hautrande. Schläuche kurz birnförmig, 2 1 /« bis 3 mm lang, dunkelbraun, starkglänzend, allmählich in den zweischneidigen Schnabel verschmälert, nervenlos, am Grundeauf der Bauchseite mit 2 bis 4 deutlichen Falten. Narben 2. Früchte linsenförmig. V, VI.

Ziemlich selten und meist gesellig (aber stellenweise fehlend) in Flachmooren, inErlenbrüchen, auf Sumpfwiesen, in Waldtümpeln; vereinzelt bis in die Alpen (1900 m)aufsteigend.

Allgemeine Verbreitung: Zerstreut über Europa (fehlt in der Arktis undzum grössten Teil im Süden), Canaren, Nordasien, Nordamerika.

Aendert wenig ab: var. mäior (Koch) Aschers, et Graebner ( = C. Ehrhartiäna Hoppe). Pflanze robust,mehr rasenförmig. Blätter breiter. Blütenstand grösser. In schlammigen Gräben.

var. tenella (Beckmann) Aschers, et Graebner. Stengel sehr dünn, zart, schwach rauh. Blätter sehrschmal. Blütenstand kurz. Selten.

Von Bastarden sind aus der Paniculatae-Gruppe die folgenden Kombinationen bekannt: 1 Carexparadoxa Wild, x C. diandra Schrank (== C. li mn ögena Appel). 2. C. paniculata L. X C. diandraSchrank (= C. Germanica Richter). 3. C. paradoxa Willd. x C. paniculata L. (= C. solstitiälis),4. C. paradoxa Willd. x C. canescens L. (= C. Schuetzeana Figert), sehr selten (Glogauer Stadtforst inSchlesien, in Holstein [Ahrenberg] und Olmütz in Mähren). 5. C. paniculata L. x C. elongata L.{= C. Füssii Simonkai) bei Nürnberg. 6. C. paniculata L. X C. canescens L. (= C. ludibündaGay), selten in der Provinz Schlesien und in Holstein (Bramstedt: Bimöhlen) beobachtet. 7- C. paniculataL. x C. remota L. (= C. Boenninghauseniäna Kunth). 8. C. paradoxa L. x C. remota L. 9. C. re-motaL. x C. divulsa Good. (=-- C. Emmae Gross) bei Bodenburg bei Bodmann in Baden beobachtet.

439. Carex cürvula All. (= C. lobata Beil., = C. spicäta Brot., = Vignea tripartita Rchb.,

= V. cürvula Schur). Krumm-Segge. Taf. 52, Fig. 1 und Fig. 233a, b.

Ausdauernd. (3) 5 bis 10 (40) cm hoch, dichte Horste bildend. Grundachse dicht mitbraunen, nicht oder wenig zerfaserten Resten der vorjährigen Blätter besetzt ( s Strohtunica' : ).Seitentriebe umscheidet. Stengel ganz glatt, dreikantig (Fig. 233a), meist gekrümmt, die Blätter

') Von öfg [dis] = doppelt und ävi'jQ [aner] = Mann; weil man früher unrichtigerweise für dieseArt 2 Staubblätter annahm.

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