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rundlich-eiförmig, dunkelbraun, matt, glanzlos, beiderseits stark längsnervig (9- bis 11-nervig)»2 x \z bis 3 mm lang, sehr hart, plötzlich in den Schnabel verengt (Fig. 219f), auf derRückenseite schwach, auf der Vorderseite stark gewölbt. Narben 2 (Fig. 219 e). Fruchtrundlich, ziemlich hell (Fig. 219 g). — V, VI.
Hie und da auf Flachmooren, in Sumpfwiesen, in Erlenbrüchen, an Gräben, in Wald-tümpeln, in Torfstichen, an quelligen Stellen, jedoch im allgemeinen seltener als nr. 436.
Allgemeine Verbreitung: Nord- und Mitteleuropa (fehlt in der Arktis undin Schottland), Serbien, S. W. Russland; für Nordasien fraglich.
Aendert wenig ab: var. ramösa Aschers, et Graebner. Blütenstand mit verlängerten Aesten:letztere oft einseitig überhängend. — Hie und da.
var. gräcilis Aschers, et Graebner. Stengel schlank, fast fadenförmig. Blütenstand verlängert,stark unterbrochen. Blätter sehr schmal und rauh. — Selten.
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438. Carex diändra 1 ) Schrank (= C. teretiüscula Good., = Vignea teretiüscula Rchb.).
Draht-Segge. Taf. 46, Fig. 5 und Fig. 233g.
Ausdauernd, 20 bis 60 cm hoch, lockere Horste bildend. Stengel dünn, untenfast stielrund (Taf. 46, Fig. 5 a), oben fast dreikantig (Taf. 46, Fig. 5 b), mit etwas konvexenSeiten. Grundständige Scheiden grau- oder gelbbraun, schwachglänzend, meist sich nichtin Fasern auflösend. Spreiten schmal (bis 2 mm breit), hohlrinnig zusammengefaltet(Fig. 223g, pag. 75). Blütenstand meist zylindrisch, mit kurzen einfachen, anliegendenAesten, kaum über 3 cm lang. Tragblätter rotbraun bis rötlich-hellbraun, mit breitem,weissem Hautrande. Schläuche kurz birnförmig, 2 1 /« bis 3 mm lang, dunkelbraun, starkglänzend, allmählich in den zweischneidigen Schnabel verschmälert, nervenlos, am Grundeauf der Bauchseite mit 2 bis 4 deutlichen Falten. Narben 2. Früchte linsenförmig. — V, VI.
Ziemlich selten und meist gesellig (aber stellenweise fehlend) in Flachmooren, inErlenbrüchen, auf Sumpfwiesen, in Waldtümpeln; vereinzelt bis in die Alpen (1900 m)aufsteigend.
Allgemeine Verbreitung: Zerstreut über Europa (fehlt in der Arktis undzum grössten Teil im Süden), Canaren, Nordasien, Nordamerika.
Aendert wenig ab: var. mäior (Koch) Aschers, et Graebner ( = C. Ehrhartiäna Hoppe). Pflanze robust,mehr rasenförmig. Blätter breiter. Blütenstand grösser. — In schlammigen Gräben.
var. tenella (Beckmann) Aschers, et Graebner. Stengel sehr dünn, zart, schwach rauh. Blätter sehrschmal. Blütenstand kurz. — Selten.
Von Bastarden sind aus der Paniculatae-Gruppe die folgenden Kombinationen bekannt: 1 Carexparadoxa Wild, x C. diandra Schrank (== C. li mn ögena Appel). 2. C. paniculata L. X C. diandraSchrank (= C. Germanica Richter). 3. C. paradoxa Willd. x C. paniculata L. (= C. solstitiälis),4. C. paradoxa Willd. x C. canescens L. (= C. Schuetzeana Figert), sehr selten (Glogauer Stadtforst inSchlesien, in Holstein [Ahrenberg] und Olmütz in Mähren). 5. C. paniculata L. x C. elongata L.{= C. Füssii Simonkai) bei Nürnberg. 6. C. paniculata L. X C. canescens L. (= C. ludibündaGay), selten in der Provinz Schlesien und in Holstein (Bramstedt: Bimöhlen) beobachtet. 7- C. paniculataL. x C. remota L. (= C. Boenninghauseniäna Kunth). 8. C. paradoxa L. x C. remota L. 9. C. re-motaL. x C. divulsa Good. (=-- C. Emmae Gross) bei Bodenburg bei Bodmann in Baden beobachtet.
439. Carex cürvula All. (= C. lobata Beil., = C. spicäta Brot., = Vignea tripartita Rchb.,
= V. cürvula Schur). Krumm-Segge. Taf. 52, Fig. 1 und Fig. 233a, b.
Ausdauernd. (3) 5 bis 10 (40) cm hoch, dichte Horste bildend. Grundachse dicht mitbraunen, nicht oder wenig zerfaserten Resten der vorjährigen Blätter besetzt ( s Strohtunica' : ).Seitentriebe umscheidet. Stengel ganz glatt, dreikantig (Fig. 233a), meist gekrümmt, die Blätter
') Von öfg [dis] = doppelt und ävi'jQ [aner] = Mann; weil man früher unrichtigerweise für dieseArt 2 Staubblätter annahm.
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