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2. Monocotyledones 2 (1907)
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landung bei. Als Begleitpflanzen erscheinen in der Verlandungszone: Juncus filiformis und triglumis,Carex Goodenowii und stellulata, Deschampsia caespitosa, Agrostis alba, Triglochin palustris, Cerastiumtrigynum, Cardamine amara, Saxifraga stellaris und aizoides etc. In den Tümpeln der Zentralalpen findensich im Scheuchzerietum meistens noch vor: Carex lagopina, foetida, stellulata und Goodenowii,Trichophorum caespitosum, Juncus triglumis, Salix herbacea, Cerastium trigynum, Saxifraga stellaris,Meum mutellina, Alchemilla pentaphylla, Phyteuma hemisphaericum, Primula integrifolia, Gnaphaliumsupinum, Polytrichum sexangulare, am Rande häufig auch Leontodon Pyrenaicus und Chrysanthemum alpinum.In ähnlichen Tümpeln der nördlichen Kalkalpen können konstatiert werden: Poa annua subsp. supina, CarexGoodenowii und echinata, Cerastium trigynum, Cerastium caespitosum var. fontanum, Epilobium alsinifoliumund anagallidifolium, Saxifraga stellaris, sowie verschiedene Laubmoose (Aulacomnium palustre, BryumSchleichen, Philonotis fontana-tomentella, Polytrichum juniperinum var. alpinum).

374. Eriophorum polystächyon

stächya Scop.). Torf-W

Ausdauernd, 20 bis 60 cmlange Ausläufer treibend. Stengel

Fig. 183. Eriophorum polystächyon L.aa\ Habitus, b Blüte in voller Entwicklung.C Blüte im ersten weiblichen Stadium, d Fruchtmit Wollhaaren. e Frucht von der Seite./Frucht von oben. gLigula (Fig. b bis g nachStebler-Schröter).

l ) L. (= E. angustifölium Roth, = Linagrostis poly-ollgras. Franz.: Jone ä duvet. Fig. 183.

hoch, lockerrasenförmig, lebhaft grün. Grundachsestielrundlich. Oberste Blattscheide meist blasig auf-getrieben. Spreiten rinnig gekielt, 3 bis 6 mm breit,in eine lange, dreikantige Spitze verschmälert, an denRändern ein wenig rauh. Aehrchen zu 3 bis 5 (7),alle lang gestielt oder meist das (oder die) mittleresitzend, eiförmig oder länglich, in der Blüte meist nichtüber 2 cm lang, zuletzt überhängend. Aehrchenstieleglatt. Tragblätter eilanzettlich, einnervig, spitz, silberig-häutig mit dunkelbraunem Mittelstreifen, zuletzt ganzbraun, die beiden ersten median (in die Verzweigungs-ebene des Blütenstandes gestellt). Perigonborsten glatt,rein weiss, bis 4 cm lang. Frucht schwarzbraun, läng-lich verkehrt-eiförmig, fast geflügelt-dreikantig, stachel-spitzig, hellbraun, 3 mm lang, 1 mm breit (Fig. 183 eund f). III, IV, vereinzelt bis IX.

Häufig auf Hoch- und Flachmooren, in Dünen-mooren, Waldtümpeln, von der Ebene bis in diealpine Region bis über 2000 m (Cancianopass imPuschlav 2510 m, Riffelalp im Wallis 2550 m).

Allgemeine Verbreitung: Fast ganzEuropa bis in die arktische Zone (fehlt im südlichenMittelmeergebiet), Sibirien, Nordamerika, Südafrika.

Aendert etwas ab: var. vulgare (Koch) Aschers, etGraebner. Stengel 30 bis 60 cm hoch. Blätter nicht über 3 mmbreit. Aehrchen gestielt (subvar. läxum [Mert. et Koch] Aschers,et Graebner) oder Aehrchen sitzend oder fast sitzend (subvar.Vailläntii [Poit. et Turp.] Duby). Bei der subvar. longila-nätum Aschers, et Graebner ist die Wolle bis 4 mal so langals das Aehrchen.

var. mäius (Schultz) Aschers, et Graebner. Stengelsehr hoch. Blätter bis über 5 mm breit. Wolle häufig mehrmalslänger als das Aehrchen. Hie und da.

') Gr. nolvg [polys] = viel und 0Tcix u ? [stächys] = Aehre.