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zweizeilig angeordnet, bis über 2 cm lang, meist 10- bis 24-blütig, zusammengedrückt,beiderseits zugespitzt. Tragblätterbreit-eifürmig(Fig. 179 c), rotbraun, mit grünem Mittelstreifenund hellem Hautrand, stumpf, zuweilen mit kurzer Stachelspitze, gekielt, sehr undeutlichnervig. Staubblätter 3 (Fig. 1/9 c). Fruchtca. 1 mm lang, rotbraun, scharf dreikantig, mitaufsitzender Spitze. Griffel verlängert. Narben 3.— V bis X.
Sehr zerstreut an Fluss- und Seeufern,im Röhricht, auf Sumpfwiesen, auf feuchtemSandboden, im Gebiet der Mittelmeerflora undderen Ausstrahlungen. In Deutschlandeinzig am Bodensee bei Lindau (am südwest-lichen Fusse des Hoyerberges und am Eis-weiher der Inselbrauerei) und bei Friedrichs-hafen. In Oesterreich selten in Niederöster-reich (an den Thermalwasserabflüssen im Schwe-chatbette bei Baden und im Heideteiche beiVöslau), in Salzburg (Leopoldskronmoos), inSüdtirol (bei Meran, Bozen [an der Strasse nachMeran], am Gardasee bei Riva und Torbole),Istrien, Küstenland, Dalmatien. In der Schweizim Tessin (Pian Scairolo presso Lugano, zwischenS. Antonio und Pontegana, Vacallo versoMorbio inferiore); nördlich der Alpen nur inder Föhnzone, am Genfer-, Thuner-, Brienzer-(Faulensee bei Ringgenberg, zwischen Ringgen-berg und Niederried), Sarner- und Vierwald-stättersee; ausserdem am Haldenweiher bei Zo-fingen (Kanton Aargau) angepflanzt.
Allgemeine Verbreitung: Gebiet ^\ r4'") M
der Mittelmeerflora und deren Ausstrahlungen, Fig. 179. CyperusiongusL. subsp. eu-iongus Aschers.
nördlich bis Zum Genfersee, Bodensee und bis «tGmebner. a Habitus^natürliche Gr8 S se). «Aehrchen.
A ' c Blute mit Iragblatt.
Meran im Etschland.
Nahe verwandt mit nr. 371 ist C. bädius Desf. (= C. thermalis Dum.). Spirre mit nur wenigen(meist 2 bis 4), wenig verlängerten, meist aufrecht abstehenden, meist nicht über 4 bis 5 cm langen Aesten. —Angeblich früher bei den Thermen von Burtscheid bei Aachen und im Schleidenertale der Eifel. Adventiv imHafen von Mannheim (1906) beobachtet.
CXXIV. Eriöphorum. 1 ) L. Wollgras.
Ausdauernde Kräuter. Grundblätter gewöhnlich viel länger als die Stengelblätter,zur Blütezeit fast oder ganz abgestorben, zuweilen auch die Scheiden reduziert. Blüten-stand entweder eine endständige Aehre oder eine aus Aehrchen gebildete, spirrige Dolde.
') Gr. eoiov (erion) = Wolle und gr. (peQBiv (pherein) = tragen; von den (nach dem Abblühen) wol-ligen Perigonfäden.