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Trifolium rubens und alpestre, Artemisia campestris, Alyssum montanum, Aster linosyris, Anemone pulsatilla,Gagea saxatilis, Allium sphaerocephalum, Melica ciliata, Stipa capillata, Aira caryophyllea, Amelanchier ovalisCotoneaster tomentosa usw., also zum grössten Teil südeuropäisch-pontische Pflanzen.
Diese Art wird oft mit B. commutatus und kleinen Formen von B. arvensis verwechselt. Von Formen,mögen genannt sein:
var. velütinus (Nocca et Balbis) Aschers, et Graebner (= B. vesti'tus Schrad.. = SerrafälcusChiapporiänus De Not.). Deckspelzen weichhaarig. — Selten.
var. Anatölicus Aschers, et Graebner (= B. Anatölicus Boiss. et Heldr.). Deckspelzen angedrücktbehaart, an den Seitenrändern undeutlich winkelig.
var. grössus (Celak.) Aschers, et Graebner. Aehrchen bis 34 cm lang, 14- bis 15-blütig. — Böhmen.
var. pectinätus (Thunb.) Aschers, et Graebner (B. pätulus Mert. et Koch var. luxuriäns Doli,= var. pectinätus Stapf). Pflanze bis 60 cm hoch. Rispe nach der Blüte nur wenig überhängend. Aehrchengrösser. — Selten.
var. pendulus (Schur) Aschers, et Graebner. Rispe sehndocker, auch nach der Blütezeit ausgebreitet.Rispe und Rispenäste zuletzt stark überhängend. — Selten.
var. porrectus Hackel. Granne weder um sich selbst gedreht, noch gekrümmt, sondern in derRichtung der Spelze vorgestreckt. — Hie und da (in Böhmen den Typus vertretend).
Ausserdem kommen wie bei andern Bromus-Arten gelegentlich Kümmer-formen mit nur 1 bis wenigen Aehrchen vor.
335. Bromus squarrösus L. (= B. Wolgensis [Fisch.] hört. Gorenk.,= B. Noeänus Boiss., = Serrafälcus squarrösus Bab.). Sparrige
Trespe. Fig. 160.
Ein- oder zweijährig, 30 bis 60 cm hoch. Stengel kräftig.Blattscheiden kurz oder lang weichhaarig oder etwas rauhhaarig.Spreite der untern Blätter dicht kurzhaarig, an den obern (besondersunterseits) locker behaart. Rispe gross, 10 bis 20 cm lang, locker,nach der Blüte stark einseitswendig. Rispenäste sehr dünn, schlaff,meist stark geschlängelt, die längsten selten über 5 cm lang, dieunteren nicht länger als die obern, meist alle aufrecht abstehendoder anliegend, nur im obern Teile überhängend-abstehend, meistnur 1 (oder seltener 2 oder 3) Aehrchen tragend; diese sehr gross,2 bis 4 (5) cm lang und 6 bis 9 mm breit, 8- bis 20-blütig, breit-eilanzettlich (Fig. 160, 1 a). Hüllspelzen sehr ungleich, 5 und 8 mmlang, die obere weit-bauchig, elliptisch. Blüten auch zur Fruchtzeitsich grösstenteils deckend. Deckspelzen +_ 10 mm lang, breit-rhombisch, zur Fruchtzeit wie bei nr. 333 klaffend, mit winkeligvorgezogenen Seitenrändern. Granne an den obern Blüten bis über13 cm lang, an den untern sehr kurz, oft fast verkümmert. Staub-beutel 1 bis 1,5 mm lang, wenig über doppelt so lang als breit.Frucht länglich-verkehrteiförmig. — V, VI.
Auf Aeckern, Wiesen, steinigen Plätzen, an Wegen, Gras-plätzen, Strassenplätzen, wüsten Plätzen, in Weinbergen, auf Hügeln,weit verbreitet im Mittelmeergebiet und im Gebiet der pannonischenFlora, sowie in deren Ausstrahlungen. Stellenweise im Süden und imOsten weit in die Täler hinauf vordringend, im Wallis bis Morel 1670 m,in Südtirol stellenweise häufig (so um Trient und Rovereto, für dasVintschgau charakteristisch [bis oberhalb Prad], um Brixen [hieranscheinend erst in neuerer Zeit sich ausbreitend]). Ausserdem in
Fig. 160. _ _ _ Jy
Bromus squarrösus. /Ha- Oesterreich besondersinNiederösterreich ; vereinzelt auch im südlichsten/a U Aehrchrn. Ur /6 Vorspelze.' Mähren (Znaim, Hardegg), sowie in Istrien, Kroatien, Dalmatien etc.