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Stellenweise an Felsen, in Wäldern, im Gebüsche der südöstlichen Alpen, von1000 bis 1800 m. In Oesterreich in Tirol (von Val Vestino über die Brentakette, Gant-kofel, Seiseralpe nach Höhlenstein).
Allgemeine Verbreitung: Südöstliche Alpen (auch in der Provinz Verona).
Aendert etwas ab: var. subvariegäta (Hackel). Hüllspelzen in der obern Hälfte häutig, vomGrunde bis zur Mitte violett gefärbt. Deckspelzen am Rande und an der Spitze schmal-hautrandig; hinter demHautrand mit einer violetten Zone. — Südtirol (Seiseralp).
subsp. Carniölica (Richter) Hackel. Blätter schmal-lineal, 2 bis 4 mm breit, trocken oft zusammen-gerollt. Rispe ca. 15 cm lang, ziemlich aufrecht. Unterster Rispenast kürzer als die halbe Rispe, im unternDrittel unverzweigt, 8 bis 14 bleiche, gelbgrüne, 3- bis 4-blütige Aehrchen tragend. HüllspeJzen bis zur Spitzeder vor ihr stehenden Deckspelze reichend. — Krain (Nanos zwischen Praewald und S. Hieronymi und Zhavn),Küstenland (am Cavin bei Heidenschaft und am Kokus bei Bazovica). — Weitere Unterarten kommen in Kroatien,Dalmatien, Küstenland und im Balkan vor.
319. Festuca pulchella Schrad. (= F. Scheuchzeri Gaud., = F. atrörubens Wulf.,= F. nütans Host, = F. cernua Schult., = Schenödorus Scheuchzeri Roem. et Schult.),
Schöner Schwingel. Fig. 153.
Ausdauernd, 20 bis 50 (100) cm hoch, lockere Horstebildend, mit ganz kurzen Ausläufern. Triebe alle durch-brechend. Stengel kahl und glatt, mit 3 bis 4 rotgefärbten,Knoten, aus niederliegendem Grunde meist knieförmig auf-steigend. Blattscheiden bis über die Mitte hinauf geschlossen.Spreiten in der Knospenlage gerollt, später flach ausgebreitet,oder hohlkehlig offen, lebhaft grün, 0,5 bis 4 mm breit und5 bis 26 cm lang, 13- bis 21-nervig. Blattgrund kragenartigabstehend. Blatthäutchen an den Laubsprossen meist ganzfehlend, an den Stengelblättern kurz gestutzt, am Rande feingezähnelt (Taf. 153 b). Rispe 4 bis 10 cm lang, locker, mitzarten, oft geschlängelten, meist ganz glatten Aesten, nickend,zur Blütezeit abstehend, später oft zusammengezogen. Aestemeist zu 2 (1). Aehrchen breit, kurz, stark flachgedrückt, anPoa erinnernd, verkehrt-eiförmig, nach der Basis hin keilförmigverschmälert (Fig. 153 d), 3- bis 5-blütig, 6 bis 7 mm lang,braunrot und goldfarbig gescheckt. Hüllspelzen wenig ver-schieden, schmal-lanzettlich, lang zugespitzt, sehr spitz. Deck-spelzen grannenlos (Fig. 153e), 5 mm lang, gekielt, kurz be-haart oder rauh punktiert. Lodiculae verwachsen, mehrspitzig(Fig. 153f). Fruchtknoten oberwärts behaart (Fig. 153 g) oderkahl. Narbe gipfelständig. — VI bis IX.
Hie und da auf steinigen, lehmigen Alpenwiesen, Wild-heuplanken, auf Gräten, in Schneegruben, im Felsschutt, anBächen, zwischen Stauden- undBuschwerk,zwischen ca. 1800 und2500 m, vereinzelt auch noch höher (Piz Albula 2650 m,Gschnitztal 2730 m), hie und da auch tiefer hinabsteigend bis1500 m (Ahrntal in Tirol), nur auf Kalk- und kalkreichem Pig.iss. FestucapuicheiiaSchrad.
v -" ai flu Habitus ('/snaturl. Grosse), b Blatt-
Schiefer (fehlt deshalb auf kalkarmem Urgebirge gänzlich, häntchen. c und d Aehrchen. e Deck-
T* . r^ i 11- Tili l r\l J* \ i Spelze. /Schüppchen, g Fruchtknoten
z. B. im Gotthardgebiet, Puschlav und (Jberengadin); nach mit Narben.(Fig.j^,/u.^nachSchröter).
Jk
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