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1*. Deckspelzen deutlich gekielt, auf dem Rücken mit zottigen Haaren besetzt oder wenn diese fehlendie Blattspreiten stets breit und flach.......................... 2.
2. Stengel und Blattscheiden flachgedrückt, zweikielig (vgl. auch Poa pratensis!)...... 3.
2*. Stengel und Blattscheiden stielrund oder zusammengedrückt, aber dann niemals zweischneidig flach 5.
3. Wurzelstock mit langen Ausläufern. Blätter schmallineal. Rispe meist klein. Deckspelzen un-deutlich fünfnervig (Fig. 131 a und b).................P. compr ess a nr. 2/3.
3*. Horstbildend. Wurzelstock ohne oder nur mit kurzen Ausläufern. Blätter meist breitlineal. Rispegross, meist über 10 cm lang. Deckspelzen deutlich fünfnervig................ 4.
4. Blattspreite der Laubsprosse plötzlich in eine breite, kapuzenförmige Spitze zusammengezogen.Deckspelzen kahl, am Grunde meist ohne Zotten (Fig. 131 g und h).......P. Chaixii nr. 27 J -
4*. Blattspreite der Laubsprosse allmählich in eine lange Spitze verschmälert. Deckspelzen am Grundemit spärlichen Zotten (Fig. 131 i und k)..................P. hybrida nr. 273-
5. Deckspclzen mit 5 starken Nerven, am Grunde mit Zotten, oberste Scheide länger als ihr Blatt 6.5*. Deckspelzen undeutlich fünfnervig...................... 7-
6. Blatthäutchen (wenigstens der obern Blätter) verlängert, spitz (Fig. 123 c). Rispe länglich oderlänglich-pyramidal. Pflanze oberirdisch kriechend.............Poa trivialis nr. 276.
6*. Blatthäutchen kurz, gestutzt (Fig. 123 f), auch an den obern Blättern selten über 1 mm lang.Rispe meist pyramidal. Pflanze unterirdisch kriechend...........Poa pratensis nr. 277-
7. Stengel niederliegend. Untere Hüllspelze 1-, obere 3-nervig (Fig. 131 e und f). Deckspelze fastkahl (Fig. 131 d). Kurzes, das ganze Jahr hindurch blühendes Gras.........P. annua nr. 272.
7*. Beide Hüllspelzen dreinervig. Ausdauernde Arten................ 8.
8. Stengel am Grunde mit deutlich entwickelter Zwiebel (wird durch die schalenförmig verbreitertenund verdickten Blattscheiden gebildet). Alle Blatthäutchen verlängert, die obern spitz........ 9.
8*. Stengel am Grunde meist nicht deutlich zwiebelartig verdickt oder mit zerfasernden Scheiden.Blatthäutchen der grundständigen Blätter kurz, gestutzt, das der obersten etwas verlängert...... 10.
9. Pflanze niedrig, 0,5 bis 1 (2,5) dm hoch. Aehrchen 6- bis 10-blütig . . P. concinna nr. 278.9*. Pflanze höher, 1 bis 3 (5) dm hoch. Aehrchen 4- bis 6- (15) blutig . . P. bulbosa nr. 279
10. Hüllspelzen spitz, in eine scharfe Spitze verschmälert oder mit deutlicher, aufgesetzter, scharferStachelspitze................................... 11.
10*. Hüllspelzen stumpf oder mit breiter Spitze, ohne eine über den Hautrand hinauslaufendeStachelspitze................................... 12.
11. Blätter grasgrün, nicht deutlich berandet. Untere Rispenäste während der Blüte weit abstehend.Sehr oft vivipar. Gebirgspflanze......................P. alpina nr. 280.
11*. Blätter graugrün. Blätter mit breitem Knorpelrande. Rispe oft zusammengezogen. Untere Rispen-äste aufrecht abstehend. Sandpflanze...................P. Badensis nr. 281.
12. Meist grasgrün. Alle Blatthäutchen länglich, spitz. Grundachse dicht- oder lockerrasenförmig,kurze (höchstens '/a cm lange) Ausläufer treibend..................... 13.
12*. Blatthäutchen an den untern Blättern meist kurz (vgl. aber nr. 288). Grundachse länger kriechend,meist über 10 cm lange Ausläufer treibend....................... 15.
13. Rispe zusammengezogen. Aeste kahl oder ziemlich kahl, haar- oder fadenförmig..... 14.
13*. Rispe locker, ausgebreitet. Rispenäste rauh, aufrecht bis fast rechtwinkelig abstehend. Oestliche Alpen.
Poa pumila nr. 282.
14. Rispenäste fädlich, steif. Aehrchen eiförmig, meist dreiblütig (Fig. 127 b). Blattscheiden dieStengelknoten meist bedeckend. Hochgebirge, auf Urgestein............P. laxa nr. 283.
14*. Rispenäste haardünn. Aehrchen länglich-eiförmig, meist 4-bis 6-blütig (Fig. 128 b). Stengelknotenfrei, von den Blattscheiden nicht bedeckt. Kalkliebende Alpenpflanze........P. minor nr. 284.
15. Grau- oder blaugrün. Oberste Scheide meist erheblich länger als ihr Blatt....... 16-
15*. Meist grasgrün. Oberste Scheide in der Regel kürzer als ihr Blatt.......... 17-
16. Pflanze durch abwischbaren Reif lebhaft blaugrün. Rispe zuerst zusammengezogen. UntereRispenäste mit 2 bis 4 grundständigen Zweigen. Alpenpflanze..........P. caesia nr. 285.
16*. Pflanze graugrün, nicht bereift. Rispe ausgebreitet. Untere Rispenäste mit 1 bis 2 grundständigenZweigen. Kalkalpen.........................P. Cenisia nr. 286.
17. Blatthäutchen kurz, gestutzt, oft fast fehlend (Fig. 131 1). Deckspelze ca. 3 bis 4 mmlang, spitz............................P. nemoralis nr. 287.
17*. Blatthäutchen länglich, spitz, über 1 mm lang (Fig. 131 n). Deckspelze 2 bis 2 ] /2 mm lang, mitgelber Spitze (Fig. 130 o)......................P. palustris nr, 288,
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