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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Oesterreich in Tirol (Stubaier, Zillertaler, Oetztaler und Ortler Alpen, SüdtirolerDolomiten) und in der Schweiz (Kt. Graubünden, Tessin, Wallis, Uri).

Eine sehr charakteristische, in ihrer Tracht an Trisetum sp i ca tum Richtererinnernde Art!

Allgemeine Verbreitung: Alpen von Tirol, der Schweiz,Norditalien und höchst wahrscheinlich in Kroatien.

Von den Formen und Varietäten dieser Art kommen in Betracht:

f. pällida (Kneucker pro var.) Aehrenrispe blass oder goldgelb. Zerstreut.

f. subglabrif ldra Domin. Aehrchen schwach behaart, verkahlend.

Selten.

Robust, bis 5 dm hoch. Grundblätter länger, flach,Aehrenrispe verlängert, schmal zylindrisch,

Fig-, 116.Koeleria hirsutaGaud. a Habitus, b Aehr-chen. c Aehrchen dervar. Sc hinzu Domin.

f. lätifrons Domin.bis 2 mm breit. Selten.

f. distantispiculäta Domin.überall quirlig unterbrochen. Sehr selten.

var. Schmzii Domin. Stattlich, mit breiteren Blättern und grösseren, sehrgelappten Rispen. Aehrchen gross, bis 9 mm lang, 4 bis 5 blutig (Fig. 116 c). In derSchweiz (in der Nähe des Berninahospizes) und in Tirol (Stilfser Joch).

var. denudäta Domin. Halme ganz kahl. Rispen blass. Aehrchen ver-kahlend. Bisher nur bei Pontresina (Kt. Graubünden) beobachtet.

var. leiantha Domin. Spelzen vollkommen kahl, sonstwie der Typus. Soim Engadin. In Piemont, in der Nähe der schweizerischen Grenze, kommt die der K.hirsuta verwandte, in den Westalpen heimische, unbegrannte K. brevifdlia Reut. vor.In Piemont selbst wächst ausserdem die K. flavdvirens, eine Unterart der K. hirsuta,mit niedrigen beblätterten Halmen und zylindrischen, gelblichenRispen.

252. Koeleria Vallesiäna (All.) Bertol. (=AiraVal-lesiäna All. = Sesleria variegäta Clairv., = Festucasplendens Pourr., = Pöa pectinäta Lam., = Koe-leria tuberosa Pers., = K. Vallesiaca Gaud., = K.setacea DC., = K. intricäta Genty, = K. auräta Bub.,= K. splendens Druce). Walliser Kamm-schmiele. Ital.: Paleo argentino spicato. Fig. 117.Ausdauernd, graugrün, dichte Rasen bildend. Grundstockzylinderförmig verdickt, fest, von zuletzt sich in dicht schlängelig-ver-webte Fäden auflösenden Scheiden umhüllt. Halme zart, kahl oder behaart,wenig beblättert. Blätter samt den Scheidenkahl, starr, glatt, kurz, schmal,in der Regel zusammengerollt. Aehrenrispen dicht, nicht unter-brochen, zylindrisch, blass. Aehrchen sehr kurz gestielt oder fastsitzend, in der Regel 2- bis 3 blutig und 4 1 /* bis 6 mm lang. Spelzenkahl oder behaart, spitz oder mitunter etwas stumpflich. V bis VI(IV bis VIII).

Auf dürren, sonnigen Hügeln, auf Grasfluren und im Geröll,besonders auf Kalk- und Gipsboden, von der unteren heissen Regionbis in das Hochgebirge (bis fast 3000 m) emporsteigend. Im Gebietein Deutschland bloss bei Rufach (Elsass); in der Schweiz dagegenverbreitet.

Allgemeine Verbreitung: Nordafrika (Tunis, Algerien),in ganz Spanien, in Frankreich (besonders im Süden), in Südengland(N. Somerset), Elsass, in der Schweiz, in Tirol und in Norditalien.

, « , .. . , Fig. 117. Koeleria Val-

Eine ziemlich veränderliche, nach der Ausbildung der Grundstocke aber lesiana Bertol a m Habi-

stets leicht erkennbare Art. Im Gebiete kommen besonders die folgenden Formen vor : (u s. b Aehrchen.