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Trauben, wenn sie einzeln am Ende kürzerer oder längerer Stiele stehen, die der Spindeldirekt eingefügt sind (Aehrenrispengräser) und endlich in Rispen, wenn die Aeste wenigstensteilweise verzweigt sind (Rispengräser). In diesem Falle können die Aeste stark verkürztsein, sodass dann die Rispe ährenförmig zusammengezogen erscheint (Alopecurus). Rispenoft sehr lang und zuweilen überhängend (bis 2 dm bei Deschampsia caespitosa, Trisetumflavescens und Milium effusum, bis 4 dm lang bei Agrostis spica venti, bis 50 cm bei
Phragmites). Rispenäste einzeln,zweizeilig oder spiralig angeord-net; ihr erster Zweig oft so starkherabgedrückt, dass er gegen-ständig wird. Wiederholt sichdieser Vorgang, so können zweiund mehrere Zweige neben demI lauptast an der Spindel stehen.Blütenstand nicht selten mehr oderweniger stark einseitig ausgebildet(C} r nosurus, DactvliSjAvena orien-talis und strigosa, Festuca mari-tima etc.). Die untersten Zweigedes Blütenstandes zuweilen mitmehr oder weniger deutlichen,sehr selten mit laubartigen Tra^f-blättern (zuweilen bei Glvceriaaquatica). Die einzelnen Aehrchenbestehen zunächst meist ausmehreren, in den allermeisten
Fig. 77. / Empirisches Diagramm einer Grasblüte. // Theoretisches Diagramm. Fällen Zweizeilig (bei der SÜQ-
/// Aufriss eines Aehrchens. IV Grundriss des Aehrchens. A Aehrenachse. amerikanischen GattUUP" ^treötO-
a Aehrchenachse. AH Aeussere Hüllspelzen. I H Innere Hüllspelzen der 1. 2. B .
und 3. Blüte. V Stengelstück mit Blattscheide und Knoten. VI Blatt mit Ligula, cliaeta Spiralig) all einer kurz-
Scheide und Spreite. VII Entwicklung der Ligula. ,. i . o * l l l
6 o-hedngen fepindel angeordneten
Hochblättern; die untersten (oft 2) spelzenartigen, meist unfruchtbaren Hochblätter werdenals Hüll- oder Kelchspelzen (glumae, glumae steriles, valvae, valvae calycinae), die folgenden(2 bis zahlreich) fruchtbaren als Deck- oder Kronspelzen (glumae floriferae, paleae inferiores,valvulae inferiores) bezeichnet. Hüllspelzen verschieden ausgebildet, meist unbewehrt, seltenmit hakigen Stacheln besetzt (Tragus) oder deutlich geflügelt (Phalaris Canariensis), kurz-haarig (Koeleria Vallesiana), lang zottig behaart (Koeleria hirsuta), zuweilen ungleich aus-gebildet, die untere oft 1, die obere 3nervig (z. B. Trisetum flavescens), oder 7 bis llnervig(Avena sativa), selten bis über die Mitte hinauf miteinander verwachsen (Alopecurus),gänzlich fehlend (Oryza clandestina) oder verkümmert (Nardus stricta, Taf. 21, Fig. 18),meist 2, selten 1, 3 (Panicum) oder 4. Deckspelzen zuweilen zarthäutig (verschiedeneCalamagrostis-Arten) oder mit langen braunen (Avena fatua) bezw. seidigen (Lasiogrostiscalamagrostis) Haaren besetzt, kurzhaarig (Koeleria Vallesiana), verschiedennervig (3 nervigz. B. bei Calamagrostis epigeios, 5 nervig bei Calamagrostis lanceolata und villosa, 5 bis9 nervig bei Bromus), zur Fruchtzeit oft verhärtend, an der Spitze zuweilen gezähnt, nichtselten auf dem Rücken gekielt, sehr häufig mit einer Granne (arista) versehen, seltenergänzlich unbewehrt (Poa, Sieglingia, Briza, Eragrostis). Granne am Grunde oder auf demRücken am Mittelnerven der Deckspelze entspringend, meist steif, oft gedreht und gekniet,selten braun bebärtet (Andropogon contortus) oder federig behaart (Stipa pennata), stumpf
gehe
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