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Stellenweise in Flüssen, Bächen und Seen sehr verbreitet, immer mehr sich aus-breitend.
Allgemeine Verbreitung: Einheimisch in Nordamerika (nördlich bis zum Sas-katschewan, südlich bis Californien und Nord-Carolina). Ausserdem eingebürgert in einemgrossen Teil von Europa, in Ostindien und Australien.
Diese nordamerikanische Art wurde in Europa zuerst wahrscheinlich 1836 bis 1842 in Irland und■Schottland beobachtet. Von England aus wurde sie (1854 bis 1860) in verschiedene botanische Gärten deseuropäischen Kontinentes verpflanzt, von wo aus sie dann teils absichtlich, teils unabsichtlich durch Vermittlungvon Wasservögeln und der Schiffahrt mit grosser Schnelligkeit verbreitet worden ist. Scheint in Bayern zuerst 1865im Winterhafen am unteren Wöhrd bei Regensburg beobachtet worden zu sein. Im eigentlichen Alpengebiet>st sie noch wenig konstatiert worden. Auf dem Kontinente sind bis jetzt ausschliesslich weibliche Blütenbeobachtet worden (männliche bisher in Europa einzig in Schottland). Die Pflanze bleibt im Gegensatz zuHydnlla bis in den Spätherbst hinein, ja nicht selten den ganzen Winter über grün. Die Verbreitung geschiehtmir auf ungeschlechtlichem Wege durch abgerissene Aestchen und Knospen. Im Frühjahr wachsen die end-
' dndl £en, wurmförmigen Erneuerungssprosse, deren Blätter sehr dicht stehen, zu neuen, sich sehr rasch an-
irzelnden Pflanzen aus. Winterknospen dagegen wurden bis jetzt nur höchst selten beobachtet. In der Blatt-
-orm variiert Helodea nur sehr wenig. Eine Form mit eiförmigen, abgerundeten oder stumpflichen, in dichten
.uirlen stehenden Blättern wird als var. latifölia Aschers, et Graebner, eine Unterart davon mit meist
^riechendem Stengel, noch mehr genäherten Blattquirlen und noch kürzern Blättern als subvar. repens Aschers.et Gr «bner bezeichnet.
LI. Vallisneria 1 ) Mich. Sumpf schraube.Blüten zweihäusig. Mehrere Blütenstände in einer Blattachsel. .Frucht zylindrisch.
Diese höchst interessante Gattung weist zwei monotypische Untergattungen auf. Bei der Untergattung* ecn amändra mit V. alternifölia Roxb. (— Nechamandra Roxbürghii Planch.) im tropischen Asien undauf Sokotra ist der Stengel gestreckt, ästig, die Blätter durch deutliche Internodlen getrennt und anscheinendzweizeilig. Die Pflanze gleicht in der Tracht einem Laichkraut (etwa Potamogeton compressus). Die Unter-gattung l'hvscium mit V. spirälis bildet Ausläufer und zeigt grundständige, rosettenartig angeordnete, bandförmigeund flutende Blätter.
136. Vallisneria spirälis L. Sumpfschraube. Ital.: Alga corniculata. Fig. 75.
Ausläufer treibende, untergetauchte Wasserpflanze. Grundachse kurz. Blätter grund-ständig, rosettenartig stehend, flutend, bandartig, linealisch, oberwärts ein wenig gesägt,mehrnervig, stumpf, in der ganzen Länge mehrmals um die Achse gedreht. Blüten zwei-häusig. Männliche Blüten in dichten, kurzgestielten (ca. 7 cm langen) Knäueln in zweilappigerScheide (Fig. 76, 3 bis 5). Männliche Blüten sehr klein, 0,5 mm im Durchmesser, mit 3, etwasungleichen äussern und in der Regel einem innern, schuppenförmigen Perianthblatte und meistnit nur 2 Staubblättern (Fig. 75, 8). Weibliche Blüten einzeln stehend, auf langen, dünnen, spiraliggewundenen Stielen (Fig. 75, 2) die Oberfläche des Wassers erreichend, ohne Staminodien,sitzendem Perianth. Aeussere Perigonblätter zu einer Röhre verwachsen, die 3 innerne r ein, schuppenförmig. Fruchtknoten so lang wie die Spatha, zylindrisch, mit vielen auf-ten Samenanlagen. Narben breit-eiförmig, deutlich ausgerandet (Fig. 75, 11). — VI bis X.en au ± dem Grunde von stehenden oder fliessenden Gewässern, nur am westlichen
Seit
und südlichen Fusse der Alpen. Fehlt in Deutschland gänzlich; seit einiger Zeit ein-gebürgert in Bassin der Ottilienquelle und im Rotebach bei Paderborn. In O ester r e ich(»n Gardasee bei Riva unterhalb des Fort und nahe der Ponalebachmüdung,
entino); kaum in Kroatien. In
Morcote,S
am Landungsplatz Torbole (ob noch?), aber nicht Campo Treuder Schweiz einzig i m Tessin im Luganersee (Ponte Tresa,Paradiso, C apolagp) und im LagQ mag J ore
Torrazza, Agno,
] ) Nach Antonie
l ° Valllsnieri de Vallisnera (geb. 1661. gest. 1/30), Professor in Padua; er schriebbesonders über Wasserpflanzen.
Hei
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