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»27. Triglochin maritima L. (— T. salina Wallr., = T. Roegneri Koch)Doppel - Dre i zac k. 1 ) Fig. 72.
An den Küsten Nordwestdeutschlands führt die Pflanze die Bezeichnungen: Röhr, Röhlk. Der letztereamc wird auffälligerweise in der gleichen Gegend auch für die im System ganz entfernt stehende Schafgarbe(Achülea millefolium) gebraucht. Die jungen Blätter der Pflanze werden ab und zu als Gemüse gegessen.Der fade Geruch, welchen diese Pflanze mit andern Arten ihres Geschlechtes gemeinsam hat, verschwindetJenn Abbrühen. Wegen ihres Gehaltes an kohlensaurem Natron wurde die Pflanze in Südeuropa auch zurSodabereitung benutzt. Da sie vom Viehe gern gefressen wird, wird sie an den Küsten der Nord- und»stsee auf den Wiesen gerne gesehen.
10 bis 60 cm hoch, kräftig-. Grundachse horizontaloder schief aufsteigend. Stengel bis 4 mm dick. Blätter grund-ständig, schmal-linealisch, besonders die obern, halbzylindrisch-nnmg, bis 4 mm breit, die untersten ziemlich kurz. Ligula0 } ns 7 mm lang. Blütenstand dicht traubig, vielblütig. Blüten-stiele 1 bis 4 mm lang, kürzer als die Frucht. Blütenhüll-blätter grün, oberwärts etwas rötlich. Alle 6 Früchte gleich-massig ausgebildet, aufrecht, 4 bis 6 mm lang, eiförmig, ander Spitze etwas zus— V bis VIII.
isammengeschnürt. Narben 6 (Fig. 72, 2).
Nicht selten auf moorigen Wiesen auf salzhaltigemBoden, an der Küste oft dichte und grosse Bestände bildend.In Deutschland verbreitet an der Nord- und Ostsee undzerstreut im Binnenlande, nach Süden vereinzelt bis Loth-ringen, Saarbrücken, bayer. Pfalz (Dürkheim bis Frankenthal),1 nterf ranken (Kissingen, Neustadt a. S.), Thüringen (bisArnstadt und Saalfeld) und Schlesien; am meisten verbreitetim Binnenlande im Saalegebiet, sowie im Gebiet der Jeetze umSalzwedel. I n Oe st erreich vereinzelt Böhmen (Welwarn),Niederösterreich und im Küstengebiet. In der Schweizgänzlich fehlend.
All
ame-
igemeine Verbreitung: Weit verbreitet ..
eeresstrande und an salzigen Orten der kälteren und g
massigten Gegenden der nördlichen Halbkugel (auf den atlan-
cren Inseln fehlend); ausserdem im gemässigten Südamerikabis Fen P ric„.i n - . .. f , , t» i n
(nier auch die var. deserticola Buchenau).
euerland
Nach
Fig. 72. Triglochin maritima L./ Habitus ('/ä natürl. Grösse). 2 Blüte(von oben). 3 Blüte von der Seite.4 Fruchtknoten. 5 Junge Samenanlage,
6 kantig, nach der Spitze fast halsartig verschmälert. Stengel dünn)
er Gestalt der Früchte können die beiden Varietäten
und vT«a' RChb '- (FrÜChte SCharf
• mgularis Rchb. (Früchte rundlich, nicht oder wenig kantig, nach oben abgestutzt. Stengel dickund starr) unterschieden werden.
die , , Zlem lc kor >stante Begleiter dieser Pflanzen erscheinen sowohl an der Küste wie im Binnenlande
.... , en " Zan mchellia palustris var. nedicellata, Festuca distans, Scirpus rufus, Juncus Gerardi,
'JDione peduneulata Sil* •
,. ... oancornia herbacea, Suaeda maritima, Samolus Valerandi, Glaux maritima, Ervthraea
hnarnfoha, Plantage maritima, Aster tripoliun,
., , a ,..J ... Dreizack gut eigentlich nur für T. palustris; bei T. maritima ist die Anzahl der
truchtblatter (6) doonelt »r, -^
. , ' " io gross, weshalb für diese Art die Bezeichnung Doppeldreizack vorge-schlagen wird.