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Die Gattung umfasst die 5 folgenden Gattungen: Scheuchzeria, Triglöchin, Maündia (M. trig-ochmoides F. Müll, in Queensland und Neu-Süd-Wales), Tetrönci.um (1 Art [T. Magellänicum Willd.] ina agonien, Feuerland und auf den Falklands-Inseln) und die Gattung Lilaea mit der eigentümlichen, 4 Formenlon Blüten hervorbringenden L. subulata H. B. et Kth. aus den Anden von Amerika. Besondern Nutzengewähren die Juncaginaceen dem Menschen nicht. Triglöchin procera (die einzige Art der Familie mit flutenden«lattern!) liefert in Australien essbare Wurzelknollen, während der in grösseren Beständen vorkommendeDoppel-Dreizack (T. maritima) ein wohlschmeckendes Gemüse bildet (vgl. Seite 149).
1. Stengel beblättert. Blütentraube mit grossen Deckblättern..... Scheuchzeria XLf.
1*. Stengel kahl. Alle Blätter grundständig. Blütenstand ohne Deckblätter. . Triglöchin XLII.
XLI. Scheuchzeria 1 ) L- Blumenbinse.
Zu dieser Gattung gehört einzig die folgende Art.
125. Scheuchzeria palustris L. (= Seh. paniculäta Gilib.) Sumpf-Blumenbinse.
Taf. 18, Fig. 3.Interessante, 10 bis 20 cm hohe, am Grunde mit den abgestorbenen Blattscheidenbedeckte Sumpfpflanze. Grundachse schief aufsteigend, dünne, bis 1 ja m lange Wander-rnizome bildend. Stengel aufrecht, etwas verzweigt. Untere Blätter einander genähert,mittlere am längsten (bis 3 dm lang), obere entfernt, kürzer, rinnenförmig, dunkelgrün(schnittlauchähnlich), am Grunde lang scheidenartig (Taf. 18, Fig. 3 b), an der Spitze dersc mal-linealischen, rinnigen Spreite eine eigentümliche, löffeiförmige Drüsengrube tragend,ie durch Verschwinden der Epidermis zu einer Pore (vermutlich Wasserpore) wird. Deck-atter der unteren Blüten gross, laubartig, die der obern Blüten klein, schuppenförmig.
Blütenstand
eine lockere Traube, armblütig (3 bis 10 Blüten). Blütenstiele aufrecht. Perigon-
er ö, länglich-eiförmig, gelblichgrün, ca. 2,5 bis 3 mm lang, hinfällig, die innern schmäler
V • ö, big. 3 C ). Staubblätter meist 6 (selten 7 oder 8.) Fruchtblätter 3 (die des äusseren
s j; seltener 4, 5 oder 6. Früchtchen getrennt, gelbgrün, aufgeblasen, schief eiförmig,
r ■ tSauc hnaht aufspringend, nussartig mit je 2 Samen, ca. 5 mm lang. Samen auf dem
Wasser schwimmend. — V bis VII.
stellenweise in nassen Hochmooren, zwischen Sphagnum und Hypnum oder Gräsern,
häufig, aber meist gesellig auftretend („Scheuchzerietum"). In Deutschland am
u igsten im nördlichen Flachlande (fehlt aber den Nordseeinseln), sowie stellenweise auf
schwäbisch-bayerischen Hochebene; sonst zerstreut, selten in Westfalen, in Thüringen
in Haden (nur im Schwarzwaldgebiet). In der Schweiz zerstreut längs dem Vor-
penzug unr i ^ Qm t seu - en auch i m Mittelland; fehlt gänzlich den Kantonen Wallis,
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1vr , A mrrgau und Schaffhausen. Steigt vereinzelt bis ca. 1700 m hinauf (Göscheneralp
1/00 m ' Mot ^ Savossa im Misox 1710 m).
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i- . L & em - e me Verbreitung: Verbreitet in der nördlichen gemässigten Zone bis in
i • -"One, in Asien östlich bis Japan (für Java höchst zweifelhaft). In Europa südlich
/tt„ . y ren äen, bis zur Dauphine, Südtirol (Deutschnoven bei Bozen), Kärnten
(rlermagor), Kr '
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^ r am, Siebenbürgen, Bukowina, Kiew, Charko\
wie vielsn Wandulandung der schwankenden Ho
J Ie andere isoliert stehende Typen (z. B. Asplenium ceterach) keine weitern Formen,noerrhizomen durchzieht die Pflanze den Moos- und Humusboden und trägt so zur Ver-
(besonders ee P " ' IuC ' lmoorl iecke bei. In ihrer Gesellschaft finden sich meistens verschiedene Seggen
podium inundat ivr m ° Sa ^ und Wollgräser, Drosera-Arten, Viola palustris, Rhynchospora alba und fusca, Lyco-
sa) und Wollgräser, Drosls P alu dosa, Orchis Traunsteineri, Andromeda polifolia, Vaccinium oxycoecus, Trientalis
erwarb sich Verdi 0 ^^ Scheuchzer (g e b- 1684, gest. 1738), Professor der Physik und Chorherr in Zürich,
gest. 1733), Professor und Stadtphvsiki-(Zürich 1709).
Kenntnis der Gräser. Sein Bruder Johann Jakob Scheuchzer (geb. 1672,.is in Zürich, ist der Verfasser des bekannten „Herbarium diluvianum"